Dienstag, 28. Juli 2009

Wowereit hat für den Flughafen Tempelhof kein Mandat.

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: Wowereit hat für den Flughafen Tempelhof kein Mandat.

Am Tag der Europawahlen haben die Anwohner ganz klar für den Flughafen Tempelhof votiert.

Im Bürgerentscheid am 7. Juni, initiiert vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de stimmten von 91585 gültigen Stimmen 62054 (68%) für das Anliegen “Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten – als Weltkulturerbe schützen”. Das ist ein eindeutiges Votum für den Erhalt der historischen Anlage und eine klare Absage an alle Pläne zur Umnutzung und Bebauung.

Am 20. Juni soll eine öffentliche Massenbesetzung des Flughafen Tempelhofs stattfinden. Die Besetzer geben vor, die Interessen der Anwohner zu vertreten und fordern u.a. die Öffnung des Geländes um, „nach einer Öffnung soll es für die Menschen, welche das Gebiet nutzen wollen, die Möglichkeit geben, eigene Ideen ohne Vorgaben durch den Senat auf dem Gelände zu verwirklichen“. „Darunter z.B. Offene Wohnräume, Bauwagenplätze, interkulturelle Gärten, Parks, Freiluft-Theater, kulturelle Zentren, großzügige Hundeauslaufmöglichkeiten, Skateanlagen, Abenteuerspielplätze, offene Kunstwerkstätten, Museen, nicht-kommerzielle Landwirtschaft, Gärten für Kinderläden, Touristenführungen, frei zugängliche Sportflächen etc“.
Michael Paul, vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: Das sind alles Wünsche auf die die Anwohner bestimmt gewartet haben, während ihre Freizeitanlagen im Kiez verkommen, weil kein Geld da ist“.

Eine empörte Anwohnerin pflichtet ihm bei: „Wenn die Chaoten zusammen mit Wowereit ins Grüne wollen, dann sollten sie in die gegenüberliegende Hasenheide gehen und auch eine Gießkanne und etwas Gartengerät mitbringen – zur Pflege des Volksparks Hasenheide. Der hätte es dringend nötig.

Michael Paul weiter: „Es ist unglaublich, wer sich plötzlich berufen fühlt, Anwohnerinteressen zu vertreten.“ Weder die Autonomen, noch Rot/Rot, die Grünen noch der Berliner Senat und schon gar nicht Klaus Wowereit haben ein Mandat für ihre Flughafenpolitik oder was sie dafür halten".

Johann Müller, direkter Anwohner des Flughafens: Uns Anwohnern ist der Flughafen lieber, als die Krawallmacher vor Ort. Wir wollen nicht mit krimineller Energie beglückt werden. Über 74 % der Neuköllner haben beim Volksentscheid 2008 für Tempelhof gestimmt, schimpft Müller.

Das Aktionsbündnis: Der Flughafens Tempelhof ist für viele Berliner noch immer ein Herzensangelegenheit. Das Votum vom 07. Juni ist dafür eindeutiger Beleg. Ein guter Bürgermeister, würde sich spätestens jetzt für einen gesellschaftlichen Konsens einsetzen, und den Bürgerwillen akzeptieren.

Volker Perplies, ebenfalls vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: "Es ist jetzt an der Zeit, endlich eine Lösung mit breiter Akzeptanz zu finden.


Mittwoch, 10. Juni 2009

Berlin votes to keep Tempelhof an architectural monument

Berlin’s Tempelhof-Schöneberg district voted overwhelmingly in a referendum on Sunday to keep the storied Tempelhof airport a monument.

Of 90,000 votes, some 60,000 were in favour of preserving the world’s first commercial airport. Just 38,000 were needed for the recommendation to go through at the Berlin district office.

Berlin residents failed to turn out and vote to save Tempelhof in April 2008, but activist group be-4-tempelhof.de petitioned for the referendum to ensure that it will be preserved in a manner that could eventually garner UNESCO World Heritage status.

“We hardly expected such a good result,” activist group member Ines Nagel told daily Berliner Morgenpost on Monday morning while celebrating in a local cafe.

The group doesn’t necessarily think the airport should function as it has in the past, though.

“We are trying for a use that respects the historical significance of the place and protects its form 85 years into the future,” group delegate Volker Perplies told the paper.

Tempelhof was erected in 1923, but is best known for its Nazi-era main terminal. After the Second World War, Allied pilots ferried supplies into the airport in West Berlin when the Soviets tried to starve the city into submission in 1948-49. But Tempelhof's passenger numbers have dwindled in recent years despite its prime location.

Most Berlin flights are from Tegel on Berlin's northwest fringe, which is also due to shut down before the expanded Schönefeld facility becomes the capital's sole airport in three years.

Some Berlin politicians have called for the massive swathe of open space and the accompanying buildings to be repurposed for housing and recreation, though plans are still pending.

DDP/The Local Published: 8 Jun 09 09:00 CET

Montag, 2. März 2009

25.02. / 02. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Klaus Wowereit gibt nicht klein bei
Berliner Morgenpost - ‎Vor 8 Minuten‎
Er sollte nicht mehr öffentlich behaupten, dass das Angebot der FBB für die Nutzung des Flughafens Tempelhof unter dem der Modemesse "Bread & Butter" ...

Spiegel Online

WOWEREITS TEMPELHOF-DEBAKEL Brot und Trauerspiele
Spiegel Online - ‎Vor 3 Stunden‎
Berlin - Ein großes Leuchtfeuer tastete über dem Flughafen Tempelhof den Nachthimmel ab, Scheinwerferkegel zuckten über das Rollfeld, ...

Filmriss in Tempelhof
Handelsblatt - ‎Vor 6 Stunden‎
Nur wenige Menschen verirren sich noch hierher zum Flughafen Tempelhof. Die einen suchen im monströsen Gebäude, in das 30 Fußballfelder passen, das Fundbüro ...

Der Flughafen wird 2011 geschlossen. Eine gute Entscheidung? Auch ...
BZ - ‎Vor 15 Stunden‎
Erst Zoo, dann Tempelhof, dann Tegel. Und überhaupt: Fünf von acht Senatsverwaltungen sind in den Osten gezogen, die Straßen dort wurden alle repariert, ...

wien/berlin Mode-Tempelhof Von Verena Mayer
Wiener Zeitung - ‎27.02.2009‎
Von Verena Mayer Wie viele Berliner weine auch ich dem Flughafen Tempelhof nach, der vor kurzem endgültig stillgelegt wurde. Tempelhof ist ein Berliner ...


Tempelhof-Vermietung Rechtliche Schritte gegen Wowereit
Berliner Morgenpost - ‎28.02.2009‎
Die Betreiber der Filmstudios Babelsberg haben im Streit um den Flughafen Tempelhof rechtliche Schritte gegen den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit ...
Wegen Tempelhof
Berliner Kurier - ‎28.02.2009‎
... die Modemesse "Bread & Butter" bezahle mehr Miete für den Flughafen Tempelhof, drohen die Chefs des Filmstudios Babelsberg mit Klage. ...
Flughafen BBI: Der Namen wird politisch entschieden
Airline-Bewertungen.eu - ‎27.02.2009‎
Über den Namen könne deshalb Berlin nicht alleine entscheiden, da der Flughafen in Brandenburg liege und er Airport der Bundeshauptstadt sein wird. ...

Berlin-Brandenburg: „Sonnenkönig“ Wowereit will BBI-Namen selbst ...
Berliner Umschau - ‎26.02.2009‎
Der Bürgerwille ist Rot-Rot völlig gleichgültig“, so ihr FDP-Kollege Martin Lindner, der etwa auf das Volksbegehren zum Flughafen Tempelhof und die ...


Flughafen-Name Wowereit gegen Abstimmung
BZ - ‎26.02.2009‎
Über den Namen entscheide Berlin nicht allein, da der Flughafen in Brandenburg liege und der Airport der Bundeshauptstadt sei. Der Name werde „rechtzeitig“ ...

Name für BBI: Berliner ohne Mitsprache
Berliner Morgenpost - ‎26.02.2009‎
Der Bürgerwille ist Rot-Rot völlig gleichgültig - nicht nur bei Tempelhof und Pro Reli." Seit Wochen kritisiert die Opposition, dass Wowereit sich über den ...

Wowereit erklärt Namen für BBI zur Chefsache
Berliner Morgenpost - ‎26.02.2009‎
Über den Namen bestimme Berlin nicht allein, da der Flughafen in Brandenburg liege und der Airport der Bundeshauptstadt sei. Man werde sich "rechtzeitig" ...

Flughafen ohne Namen des Volkes
www.taz.de/berlin - ‎26.02.2009‎
Über den Namen entscheide Berlin nicht allein, da der Flughafen in Brandenburg liege und der Airport der Bundeshauptstadt sei. Der Name werde "rechtzeitig" ...

Wowereit erklärt BBI-Namen zur Chefsache
Berliner Morgenpost - ‎26.02.2009‎
Noch ist der Flughafen Schönefeld im Bau. Doch bereits jetzt gibt es Streit darum, wer den Flughafen benennen darf Für die Suche nach dem offiziellen Namen ...

Keine Bürgerbefragung über Namen für Hauptstadtflughafen
WELT ONLINE - ‎26.02.2009‎
Über den Namen entscheide Berlin nicht allein, da der Flughafen in Brandenburg liege und der Airport der Bundeshauptstadt sei. Der Name werde «rechtzeitig» ...

Das Land Berlin will den ehemaligen Flughafen Tempelhof aus den ...
Märkische Allgemeine - ‎25.02.2009‎
(Von Antje Schroeder) Die Modemesse Bread & Butter hat sich für zehn Jahre im Flughafen Tempelhof eingemietet. Zweimal im Jahr darf sie für einen Monat alle ...

Sonntag, 22. Februar 2009

21. / 23. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

CDU und FDP streiten über "Sonnenkönig Wowereit"Berliner Morgenpost - 20. Febr. 2009
So habe er im vergangenen Jahr „mit beispielloser Arroganz“ den Flughafen Tempelhof abgewickelt. In diesem Jahr habe er „einsam“ entschieden, ...

Zöllner: Pro Reli spaltet Gesellschaft
Berliner Morgenpost - 21. Febr. 2009
Anders als bei der Abstimmung zum Flughafen Tempelhof geht es diesmal nicht um eine - rechtlich nicht bindende - Beschlussempfehlung an den Senat, ...

Bei Pro Reli verschärfen sich die Fronten
Berliner Morgenpost - 22. Febr. 2009
Anders als bei der Abstimmung zum Flughafen Tempelhof geht es diesmal nicht um eine - rechtlich nicht bindende - Beschlussempfehlung an den Senat, ...

Grüne kritisieren Diskussion um Offenhaltung von Tegel
Berliner Kurier- 22. Febr. 2009
Auf dem innerstädtische Flughafen Tempelhof wurde der Flugverkehr am 30. Oktober 2008 eingestellt. Der Flughafen Tegel soll spätestens sechs Monate nach der ...

WAS UNSERE LESER MEINEN
Tagesspiegel - 22. Febr. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
„Wenn schon nicht Tempelhof, dann wenigsten Tegel! Wird Berlin einmal eine Weltstadt, wird sie mit einem innerstädtischen Flughafen für Geschäftsreisende, ...

FLUGHAFEN: Diepgen will Tegel nicht mehr schließen
Märkische Allgemeine- 22. Febr. 2009
Wesentlicher Bestandteil der Einigung: Die innerstädtischen Berliner Flughäfen Tempelhof und Tegel werden geschlossen. Jetzt hat es sich einer der damaligen ...

Berlin-Brandenburg: Zöllner eröffnet Wahlkampf um ...
Berliner Umschau - 22. Febr. 2009
Vergleichbar mit der Volksabstimmung über den Flughafen Tempelhof, der vor einem Jahr an dem Quorum von mindestens 25 Prozent Ja-Stimmen, gemessen an den ...

CDU vergleicht Wowereit mit französischem Barock-König Ludwig XIV.
Berliner Kurier - 20. Febr. 2009
CDU und FPD werfen Wowereit unter anderem vor, beim Abschluss des Mietvertrages mit der Modemesse Bread & Butter für den Flughafen Tempelhof eigenmächtig ...

+ + + Pressemitteilung zum Berliner Karnevalsumzug + + +

+ + + Pressemitteilung zum Berliner Karnevalsumzug + + + Am Sonntag, den 22. Februar nimmt das Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ am diesjährigen Karnevalszug in Berlin teil. Natürlich ist das Motto der Flughafen Tempelhof und die Fliegerei sowie der politische Umgang des Regierenden Bürgermeisters mit der Berliner Bevölkerung bezüglich der hier in Berlin laufenden Volksbegehren. Die Teilnahme am Karnevalszug soll verdeutlichen, dass der Streit um den Flughafen Tempelhof und dessen Schließung noch nicht beendet ist. Der Beitrag zum Karnevalszug setzt sich zusammen aus Vormannschaft mit Flugpersonal, ein Fahrzeug mit 3 Motiven und den Nachzüglern d. h. gefangene Bürger, verstrickt in Volksbegehren und Wowereit. Die drei Motive auf dem Begleitfahrzeug stellen Klaus Wowereit in einschlägigen Lebenssituationen dar, so wie er überwiegend in der Bevölkerung derzeit wahrgenommen wird. Der Regierende Klaus Wowereit wird noch mit heftigem Gegenwind aus den Reihen der Berliner Bürger bzw. mit deren Volksbegehren rechnen müssen. Die Gefangenen im Karnevalszug symbolisieren, dass Unrecht nicht dadurch zu Recht wird, weil man Macht in Justiz und Verwaltung über das formale Recht hat, und die Ausgänge von Volksentscheiden begünstigend für die Regierenden beeinflussen kann. Vielmehr gilt für diesen Personenkreis an Abstimmungstagen die Pflicht der Neutralität in ihrem Amt. Unrecht darf sich nicht wie in schon längst vergangenen Zeiten über den Gesetzesweg manifestieren. Dies verdeutlicht auch die Symbolfigur des hinter den Gefangenen laufenden Klaus Wowereit mit der Peitsche. Er treibt peitscheschwingend das Unrecht voran.

Mit Tempelhof - das ging zu weit - nicht mit uns, Herr Wowereit! Karikatur: Martin


Das Karnevalsteam des Aktionsbündnisses be-4-tempelhof grüßt die Narren im Roten Rathaus mit folgender Verlautbarung:

Ein großes Denkmal der Geschichte hat Wowereit mal schnell vernichtet. Mit seinen Schmeichlern und Genossen den ältesten Flughafen geschlossen. Das drittgrößte Haus der Welt, nun immer mehr kaputt verfällt. Statt hundert Jahre Luftverkehr geht jetzt in Tempelhof garnichts mehr. Wo einst Rosinenbomber starteten, den Menschen Brot und Freiheit gaben, kommt bald die Bauspekulation und blüht wohl auch die Korruption. Wo Flugbetrieb war, Tag und Nacht, der Wowereit bald Mode macht. Vielleicht kommt auch der Megapuff, der Bürger, der zahlt immer druff. Mit Tempelhof - das ging zu weit - nicht mit uns, Herr Wowereit! Mit unserem neuen Volksentscheid, Tempelhof weiter Flughafen bleibt. Zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt, ist auch die BBI Gefahr gebannt. Das wirklich allen Bürgern nutzt und nicht den Ruf Berlins beschmutzt. Hört endlich auf mit Kungelei, mit Lügen und mit Trickserei. Lasst Arbeitsplätze in Berlin und nicht nach Leipzig und Rostock ziehn. Auch die Umwelt wird es danken und Berliner Frischluft tanken. Gib die Fehler endlich zu, und lass Tempelhof in Ruh! Dies war Wowi's letzter Streich, denn der Rücktritt folgt sonst gleich! Das Aktionsbündnis „be-4-tempelhof“ nimmt am Berliner Karnevalsumzug teil und sammelt Unterschriften für das laufende Volksbegehren für ein Unesco Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik.

Schlagabtausch zu Tempelhof-Nutzung. Regierender verteidigt vor Ausschuss Vermietung an Modemacher

B.Z. seziert Wowereits Deal mit der Bread & Butter-Messe
17. Februar 2009 12.20 Uhr, Olaf Wedekind

Abgeordnetenhaus, Saal 376, gestern Vormittag. Klaus Wowereit sitzt mit ernstem Gesicht vor dem Mikro. Er gestikuliert, debattiert, braust auf. Es geht um Tempelhof, um die umstrittene Vermietung an die Modemesse "Bread & Butter" - und es geht um Wowereit selbst. Seit Wochen steht er wegen des Deals unter Druck.

Auch an diesem Montag wird Wowereit heftig angegangen. Von der Wirtschaft, von der Opposition. Sie werfen ihm Geheimniskrämerei und Selbstherrlichkeit vor. "Wie das Verfahren mit Tempelhof-Investoren gelaufen ist, schadet es der Verlässlichkeit der Stadt", wettert IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder.Und Wowereit? Er verteidigte gestern nochmals den Deal zwischen Senat und Modemesse hinter verschlossenen Türen. "Am Runden Tisch wäre das nicht zu verhandeln gewesen", sagt er. Heißt: Das 19-Seiten-Papier bleibt unter Verschluss. Die Höhe der Mieteinnahmen - für die Öffentlichkeit tabu.Warum? Was steckt dahinter? Wer ist "Bread & Butter"?Die Fakten: Erstmals wird die Messe 2001 mit 50 Ausstellern in Köln abgehalten. 2002 Umzug nach Berlin. Die Messe wächst, die Siemens-Kabelwerkhalle (Spandau) wird schnell zu klein. "Uns wurde klar, auf diesem Gelände gab es keine Zukunft für uns", sagt "Bread & Butter"-Macher Karl-Heinz Müller. 2005 verlässt die Messe Berlin, geht nach Barcelona - und wächst weiter. Zuletzt auf 800 Aussteller und 80 000 Besucher.Doch so ganz verabschieden sich die Modemacher nie aus Berlin. Messe-Chef Karl-Heinz Müller gilt als Freund Wowereits. Der Kontakt bleibt.Es ist die Zeit, als das Thema "Tempelhof" aufs politische Tableau kommt. Ein Flughafen, dessen Schließung der Senat fortan mit aller Kraft vorantreibt. Am 31. Oktober 2008 ist wirklich Schluss. Der letzte Flug. Eine gigantische Immobilie wird ab November frei.Messe-Chef Müller und Wowereit telefonieren daraufhin wieder häufiger. Am 14. und 21. November 2008 meldet sich Müller dann bei der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM). Chef: Sven Lemiss. Der Tempelhof-Deal wird eingefädelt. "Wenn Berlin, dann ausschließlich Tempelhof", war laut Lemiss die Bedingung. Dass parallel ein Ideenwettbewerb zur Nutzung des Areals läuft, wird abgetan. "Bread & Butter" habe damit nichts zu tun, heißt es später.Anfang Dezember 2008 beginnen schließlich die Geheimverhandlungen. Erste Gerüchte kursieren Anfang des Jahres. Am 27. Januar dann die Vertragsunterzeichnung. "Eine hervorragende Ergänzung und Stärkung des Mode-Standorts Berlin", nennt das Wowereit in dem Ausschuss.Christoph Fisse und Carl Woebken sehen das anders. Die Chefs der Filmstudios Babelsberg sind mit ihrem Projekt eines "Filmhafens" gescheitert. Sie hatten sich am Ideenwettbewerb beteiligt, obwohl die Würfel für "Bread & Butter" längst gefallen waren. Heute sagen sie: "Wir sind noch nie so vorgeführt worden."Wird Berlin vom Messe-Deal profitieren? Ja, meint Burkhard Kieker von Berlin Tourismus Marketing. "Das bringt der Stadt zusätzliche Umsätze in Hotels und Gastronomie von 120 Millionen Euro", sagte er gestern. "Tempelhof ist inzwischen in der Welt eine Untermarke der Marke Berlin."Wie geht es weiter? Wowereit will die Wogen glätten. Er kündigt zum Ende des Ausschusses an: "Eine Mitnutzung Tempelhofs durch die Filmstudios ist immer noch möglich."


http://www.bz-berlin.de/archiv/b-z-seziert-wowereits-deal-mit-der-bread-butter-messe-article371723.html
© B.Z. Online, 2009

Donnerstag, 19. Februar 2009

19. / 20. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Berlin-Brandenburg: Tempelhof-Vermietung zeigt „Geist des ...
Berliner Umschau - 20 Februar 2009
Laut Wowereit gäbe es im Flughafen noch ausreichend Platz für andere Nutzer. Auch könnte der Gebäudekomplex weiter ausgebaut und die Innenhöfe überdacht ...

Wowereit lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen
Tagesspiegel - 20 Februar 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen - 19 Mio. für den stillgelegten Flughafen Tempelhof, eine Einnahme von vielleicht von 1 Mio. zu erzielen. Minus der Mieter, die jetzt noch raus müssen. ...

Studio Babelsberg kritisiert Finanzsenator wegen Tempelhof
BZ - 20 Februar 2009
Im Streit um die Vermietung des Flughafens Tempelhof hat Studio Babelsberg die Aussagen des Finanzsenators Thilo Sarrazin (SPD) zurückgewiesen. ...

"Ein Hopplahopp-Verfahren"
Berliner Morgenpost - 20 Februar 2009
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat auch im Parlament die Entscheidung, Teile des Flughafens Tempelhof temporär an die Modemesse Bread & Butter ...

Wowereit weiter in der Kritik
Aschaffenburg 24 - 19 Februar 2009
Die umstrittene Vermietung von Teilen des ehemaligen Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter hat erneut zu einem scharfen Schlagabtausch im ...

Die wichtigsten Fakten Pro Reli: So läuft der Volksentscheid
Berliner Morgenpost - 19 Februar 2009
Anders als bei der Abstimmung zum Flughafen Tempelhof geht es diesmal nicht um eine - rechtlich nicht bindende - Beschlussempfehlung an den Senat, ...

Die wichtigsten Antworten zum Volksentscheid Pro Reli
Berliner Morgenpost - 19 Februar 2009
Anders als bei der Abstimmung zum Flughafen Tempelhof geht es diesmal nicht um eine – rechtlich nicht bindende – Beschlussempfehlung an den Senat, ...

(Zusammenfassung - Neu: Henkel, Lederer, Lindner, Eichstädt-Bohlig ...
Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - 19 Februar 2009
Berlin (ddp-bln) Die umstrittene Vermietung von Teilen des ehemaligen Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter hat erneut zu einem scharfen ...

Schlagabtausch zu Tempelhof
Tagesspiegel - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen - 19 Februar 2009
19 Mio. für den stillgelegten Flughafen Tempelhof, eine Einnahme von vielleicht von 1 Mio. zu erzielen. Minus der Mieter, die jetzt noch raus müssen. ...

„Es gab keine Zusagen“
Tagesspiegel - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen - 19 Februar 2009
Eine Filmproduktion wie Operation Walküre, die Babelsberg im vergangenen Jahr nach Tempelhof holte, bringt der Region nach Berechnung des deutschen ...

Mittwoch, 18. Februar 2009

18. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Erneut Ausschusssitzung zu Tempelhof-Vermietung
Rundfunk Berlin-Brandenburg - 18. Februar 2009
Im Abgeordnetenhaus wird am Mittwoch die Debatte um die Vermietung des Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter fortgesetzt. ...

www.taz.de/berlin - - 18. Februar 2009
Folglich setzen sie darauf, dass es so läuft wie bei Tempelhof: eine Mehrheit gegen den Senat, die aber wegen zu geringer Beteiligung nicht gilt. ...

Tagesspiegel - - 18. Februar 2009
Ist Klaus Wowereit ein religionsfeindlicher Trickser? Das unterstellt ihm die politische Opposition. Die emotionale Erregung über die Frage des richtigen ...

SPD liegt in Umfrage nur noch vier Punkte vor FDP
Tagesspiegel - 18. Februar 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen - Die Wähler merken, daß man nicht nur mit schönen Sprüchen oder so wie es Wowereit gerne macht mit AdHoc-Entscheidungen regieren kann! ...

TERMIN FÜR VOLKSBEGEHREN "PRO RELI"
www.taz.de/berlin - 18. Februar 2009
Es ist die zweite Abstimmung per direkte Demokratie nach der Entscheidung über den Flughafen Tempelhof Ende April 2008. Die Initiative "Pro Reli" hat die ...

Martin Kröger hält den Termin Wowereits für falsch
Neues Deutschland - vor 21 Stunden gefunden
Und tatsächlich spielt Wowereit Vabanque: Soll doch der frühe Wahltermin schlicht und einfach dazu führen, dass das nötige Quorum für eine Einführung eines ...

Montag, 16. Februar 2009

Grünen-Chefin befürchtet, dass der Steuerzahler draufzahlen muss

17. Februar 2009 05.40 Uhr, Olaf Wedekind

Grünen-Fraktionschefin Franziska Eichstädt-Bohlig wirft dem Regierenden Klaus Wowereit (SPD) vor, dass er beim Tempelhof-Deal wie ein "wildgewordener Handfeger" agiert hat.

Zugleich bezeichnete sie Wowereits Stellungnahme gestern vorm Stadtentwicklungsausschuss als ungenügend.Warum?Eichstädt-Bohlig: "Weil weder die Frage der Ernsthaftigkeit des Verfahrens, noch die des Umgangs mit anderen Bewerbern beantwortet ist. Man hat zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen und gleichzeitig mit ,Bread & Butter' vollendete Tatsachen geschaffen. Damit führt man die anderen Bewerber hinters Licht."Warum haben Sie nach der Wirtschaftlichkeit von ,Bread & Butter' gefragt?"Ich habe nur das gemacht, was jeder Hauswirt tut, wenn er vermietet. Er erkundigt sich nach der wirtschaftlichen Situation seiner Mieter."Hatten Sie einen Anlass?"Ich habe mich im Unternehmensregister über ,Bread & Butter' informiert. Die ausgewiesenen Zahlen rechtfertigen die Frage nach der wirtschaftlichen Stabilität."Welche Zahlen konkret?"Ich wünsche ,Bread & Butter' von Herzen alles Gute. Dennoch war es mir wichtig, zu hinterfragen, ob sie ein Wirtschafts- und Finanzierungskonzept vorgelegt haben. Schließlich erhält die Modemesse einen Zehnjahresvertrag für eine zweimonatige Nutzung im Jahr."Der Regierende sagt, der Vertrag sei ein gutes Geschäft für Berlin. Bezweifeln Sie das?"Wir wissen ja nicht, was drin steht. Aber mir erscheinen die 5 Millionen Euro für die Herrichtung von sieben Hangars für die Messe-Nutzung viel zu niedrig. Ich fürchte, dass die Steuerzahler viel tiefer in die Tasche greifen müssen. Außerdem könnten durch die Konkurrenzsituation der Modemesse Tempelhof zur Messe am Funkturm dort neue Defizite entstehen. Ich hätte erwartet, dass dies geprüft wird, bevor man sich vertraglich langfristig bindet." wed

15. -16. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Verschuldete Firmen und eine großzügige Holding
Tagesspiegel - vor 15 Minuten gefunden
Mit der Bread-and-Butter-Holding soll auch der Mietvertrag über die Flächen auf dem Flughafen Tempelhof abgeschlossen worden sein. Und die Holding soll auch ...

Interessenten stehen Schlange für leere Gebäude
Tagesspiegel - vor 15 Minuten gefunden
Wowereit entgegnete, die Messe sei nur mit dem Standort Flughafen Tempelhof zur Rückkehr aus Barcelona bereit gewesen. Dieser „ungewöhnliche Standort“ habe ...

Bread & Butter: Tochterfirmen überschuldet
Tagesspiegel - vor 1 Stunde gefunden
Trotzdem soll das kleine Mode-Imperium den Flughafen Tempelhof in einen erstklassigen Ort für Events verwandeln. Wieder zu Hause. Als "Bread & Butter"Chef ...

(Zusammenfassung - Neu: Wowereit, Junge-Reyer, IHK, BIM ...Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - vor 3 Stunden gefunden... alten Flughafen abgehalten werden soll. Wowereit verteidigte die Gespräche zwischen der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) als Tempelhof-Verwalter ...

Wowereit verteidigt Vermietung an Bread & ButterTagesspiegel - vor 3 Stunden gefundenEs folgt auch eine Zerstörung des Biotops Flughafen durch Bebauung. Der digitale Umweltatlas weist das Flugfeld Tempelhof als eine Fläche mit sehr hohem ...

Schlagabtausch zu Tempelhof-NachnutzungAd-Hoc-News (Pressemitteilung) - vor 4 Stunden gefundenIm Mittelpunkt stand die umstrittene Vermietung des Areals an die Modemesse Bread & Butter, die ab Sommer zweimal im Jahr im alten Flughafen abgehalten ...

Weiter Zoff um Tempelhof
BZ - vor 4 Stunden gefundenIm Mittelpunkt stand die umstrittene Vermietung des Areals an die Modemesse Bread & Butter, die ab Sommer zweimal im Jahr im alten Flughafen abgehalten ...

Grüne: Wowereit agiert wie ein "wildgewordener Handfeger"Tagesspiegel - vor 4 Stunden gefundenBerlin - Grünen-Fraktionschefin Franziska Eichstädt-Bohlig hat die Vermietung von Flächen des stillgelegten Flughafens Tempelhof an die Modemesse "Bread ...

Tourismuschef: «Bread & Butter» bringt 120 Millionen Euro pro JahrBerliner Kurier - vor 5 Stunden gefundenDamit unterstützte er Pläne zur Vermietung des Areals des geschlossenen Flughafens Tempelhof an die Messe. Jeder der rund 80 000 Besucher der zweimal ...

Wowereit ist für Grüne ein "wildgewordener Handfeger"Berliner Morgenpost - vor 5 Stunden gefundenDort verteidigte er den Einzug der Modemesse in den Flughafen Tempelhof. Er bezeichnete den Wechsel der Messe nach Berlin als „riesigen Impuls für die ...

Bürgermeister vor Ausschuss für StadtentwicklungMärkische Allgemeine - vor 6 Stunden gefundenPotsdam/ Berlin - Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat den Einzug der Modemesse Bread & Butter in den Flughafen Tempelhof im ...

Grüne: Wowereit agiert bei Tempelhof wie «wildgewordener Handfeger»Berliner Kurier - vor 6 Stunden gefundenGrünen-Fraktionschefin Franziska Eichstädt-Bohlig hat die Vermietung von Flächen des stillgelegten Flughafens Tempelhof an die Modemesse «Bread & Butter» ...

Zum AnfassenTagesspiegel - vor 7 Stunden gefundenVielleicht hat Klaus Wowereit mit seiner Entscheidung, Tempelhof an die Modemesse Bread and Butter zu vermieten, doch gut gegriffen. ...

Bread & Butter in Tempelhof - Wowereit vor AusschussWELT ONLINE - vor 8 Stunden gefundenBerlin (dpa/bb) - Der Einzug der Modemesse Bread & Butter in den Flughafen Tempelhof beschäftigt zur Stunde erneut das Landesparlament. ...

Tempelhof - ab jetzt angesagte Location ?InfoRadio - vor 10 Stunden gefundenDer Streit um Tempelhof und die Vermietung des Areals an Bread & Butter geht in die nächste parlamentarische Runde. Nachdem in der vergangenen Woche der ...

Parlament streitet weiter um TempelhofTagesspiegel - vor 10 Stunden gefundenWie berichtet, erwartet die landeseigene Immobilienmanagement GmbH (BIM), dass in drei bis fünf Jahren die hohen Betriebskosten in Tempelhof durch ...

Neue Wowereit-Stellungnahme zu TempelhofRundfunk Berlin-Brandenburg - vor 12 Stunden gefundenDer parlamentarische Stadtentwicklungsausschuss berät am Montag in Berlin erneut über die Nachnutzung des Flughafens Tempelhof. In öffentlicher Sitzung soll ...

Tempelhof wieder Thema im ParlamentBerliner Morgenpost - vor 16 Stunden gefundenDie umstrittene Vermietung des stillgelegten Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter ist heute erneut Thema im Berliner Abgeordnetenhaus. ...

Ausschuss berät erneut über Nachnutzung des Flughafens TempelhofAschaffenburg 24 - 15. Febr. 2009Der parlamentarische Stadtentwicklungsausschuss berät am Montag erneut über die Nachnutzung des Flughafens Tempelhof. In öffentlicher Sitzung soll unter ...

Samstag, 14. Februar 2009

Financial Times Deutschland: Berlin – arm, sexy und charakterlos

Kommentar von Klaus Max Smolka

Die Hauptstadt profitiert seit jeher von der Solidarität des Westens. Als Dank dafür wirbt sie den alten Bundesländern Institutionen und Leistungsträger ab. Mit der Zentralisierung im Osten verliert das Land seine Vielfalt.

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen guten Freund, der in Not geraten ist. Viele Jahre haben Sie ihn unterstützt, haben ihm Geld gespendet, damit er über die Runden kommt. Sie haben das aus Loyalität und Treue getan, nicht weil damit irgendein Nutzen verbunden war. Aber dann spannt Ihnen der Freund Ihre Frau aus - nicht zuletzt, indem er ihr teure Geschenke macht.

Genau so ist das mit Berlin. Seit eh und je wird die Metropole von Deutschlands Westen gestützt. Aber vor allem seit sie (wieder) Regierungssitz ist, legt sich die Hauptstadt dafür ins Zeug, eine bedeutende Einrichtung nach der anderen aus dem Rest der Republik wegzulocken. Zuletzt war es der Frankfurter Verlag Suhrkamp: Dieser große Name der Buchbranche folgt nun einer - wie es hieß - "freundlichen Einladung". Die bestand, das wurde schnell deutlich, auch in materiellen Anreizen. Berlin wolle Suhrkamp haben, verdeutlichte Bürgermeister Klaus Wowereit - auch wenn das "Frankfurt schmerzt".

So etwas verbittert. Aus historischen oder ideellen Gründen stimmten viele Westpolitiker 1991 für den Regierungsumzug nach Berlin, obwohl sie damit gegen das Interesse ihrer Region handelten. Die Nettozahler im Länderfinanzausgleich füttern die subventionsgewöhnte Hauptstadt weiter durch - zum Dank macht Wowereit dem Westen seine Institutionen und Unternehmen abspenstig.

Vom Schneeball zur Lawine

Suhrkamp ist nur ein Beispiel von vielen, und alle westdeutschen Metropolen sind betroffen. In diesen Wochen ist der Sog der Hauptstadt wieder besonders deutlich: In Frankfurt kündigte außer Suhrkamp der Verband der Autobranche an, sich Richtung Berlin zu verabschieden. In Hamburg plant die Deutsche Presse-Agentur den Abgang Richtung Spree.

Seit vielen Jahren geht das so: Ob Deutsche Bahn oder "Bild", der Bundesnachrichtendienst oder das Rote Kreuz, die Stiftung Wissenschaft und Politik oder der Ehapa Verlag - alle müssen in den Osten. Nicht zu vergessen die ständig wiederkehrenden Forderungen, auch den Rest der Regierung von Bonn nach Berlin zu holen, angeblich wegen der Kosten fürs Pendeln. Welch eine Heuchelei, nachdem der Umzug selbst Beträge in ganz anderen Dimensionen verschlungen hat.

Der Schneeball ist zur Lawine geworden, die alles auf ihrem Weg mitnimmt, Menschen wie Institute. Entgegen den Beschwichtigungen der Berlin-Befürworter hat die Verlagerung des Parlaments- und Regierungssitzes einen Zentralisierungsdruck erzeugt. Mit ihm verarmt auch Deutschlands Vielfalt. Der Charme dieses Landes bestand bisher gerade darin, dass politische und kulturelle Zentren über das Land verteilt waren. Die politische Multipolarität ist bereits verschwunden, die kulturelle ist im Begriff zu folgen.

Natürlich gibt es Gegenbeispiele wie den Umzug von Sat1 (vor einigen Jahren erst nach Berlin gegangen) nach München - und auch Suhrkamp hatte seinen Sitz ursprünglich in Berlin. Aber solche Fälle sind die Ausnahme. Auch betrifft jeder einzelne Umzug nur ein paar Hundert Arbeitsplätze. Aber durch den Sog werden es in der Summe unzählige. Schaut man ein paar Jahrzehnte nach vorn, droht die Londonisierung und Parisierung des Landes - nicht was die Einwohnerzahl angeht, aber mit Blick auf die Funktionen, die die Hauptstadt an sich gerissen haben wird.

Wer gegen die Umzieheritis ist, erntet Polemik. Anhänger des Status quo gelten immer gleich als verkrustet, als zu provinziell für die Hauptstadt. Dabei spielt keine Rolle, ob man für das Bestehende ist, weil es sich bewährt hat. Umzugsgegner sind keine Berlin-Hasser, denn kaum einer spricht der Stadt ihre Faszination ab. Nur hat der Rest der Republik auch ein Recht darauf, Institutionen zu behalten.

Die Schamlosigkeit macht Schule

Ein häufiges Argument für den Wechsel ist die Nähe zu Regierung und Parlament. Das verwundert zum einen, weil die über das Land verteilten Institutionen einst fern von Bonn keinerlei Probleme hatten zu funktionieren. Zum anderen sollte es ein Alarmzeichen sein, wenn statt der inhaltlichen Arbeit der Lobbygedanke zur Hauptsache wird.

Auch die praktischen Nachteile des Berlin-Sogs sind nicht zu unterschätzen. Deutschland hat eine Hauptstadt in Randlage mit einem einwohnerschwachen Einzugsgebiet. Der Großteil der Deutschen muss weite Reisen in Kauf nehmen, wenn er zum Beispiel geschäftlich nach Berlin fährt. Aus diesem Grund lehnt etwa der Chemieverband zu Recht einen Wegzug aus Frankfurt ab: Er will bei Meetings für seine Mitglieder schnell zu erreichen sein, und der große Teil von ihnen hat seinen Sitz eben in den Westländern.

Wowereit wird das alles nicht interessieren. Und andere Empfänger von Westhilfe haben schon von ihm gelernt: Thüringen zeigte in einer Werbekampagne den Rücken von Männern und Frauen, die ihre Heimatstädte verlassen. "Adele Stuttgart. Ich gehe lieber nach Thüringen", hieß etwa die Variante, um Baden-Württemberger wegzulocken. Das Land wirbt mit wachstumsstarken Branchen und modernsten Technologien - nicht zuletzt auch durch baden-württembergisches Geld aus dem Finanzausgleich ermöglicht. So hat die Hauptstadt den Stil vorgegeben. Von Wowereit wissen wir: Berlin ist arm, aber sexy. Was er nicht sagte: Es ist auch charakterlos.

Weiter Informationen unter http://www.wowereilusconi.de

Tempelhof-Mieter droht die Insolvenz

Tempelhof-Mieter droht die Insolvenz

Der Mietvertrag zwischen dem Land Berlin und der Modemesse "Bread & Butter" für den Flughafen Tempelhof droht, vorhandene Mieter der Hangars ins existenzielle Aus zu befördern. "Sollten wir am Standort Tempelhof nicht mehr fortbestehen, würde ein solides Unternehmen ruiniert, welches 1,47 Millionen Euro Steuergelder generiert und an dem 1020 Arbeitsplätze in Berlin hängen", sagte gestern der Geschäftsführer der Event Center Tempelhof (ECT) Airport GmbH; Andreas Grunszky.

Zum Ende dieses Jahres endet wahrscheinlich der Kontrakt mit der ECT - sollte es nicht noch eine Verständigung mit der Berliner Immobilien Managementgesellschaft (BIM) über eine Fortsetzung geben. Grunszky machte aber schon klar, dass das Angebot einer Nutzung über nur zehn Monate "nicht tragfähig" sei. Er müsse seine Mitarbeiter zwölf Monate beschäftigen, daher benötige er auch die gesamte Zeit des Jahres den Hangar. Wie berichtet, hat die Modemesse die Hangars des Flughafens Tempelhof für zehn Jahres gemietet, nutzt sie aber nur für zwei Monate im Jahr.

Um den volkswirtschaftlichen Nutzen seines Engagements am Standort deutlich zu machen, gab Grunszky eine Studie der Unternehmensberatung ghh consult in Auftrag. Danach haben die 63 Veranstaltungen der ECT im Jahr 2007 - Messen, Feiern, Kongresse, Dreharbeiten - rund 73 000 Personen nach Tempelhof gebracht. Durch ihren Aufenthalt in der Stadt erwirtschafteten sie einen Gesamterlös von 48,9 Millionen Euro in Hotellerie, Transportwesen und Einzelhandel.

In den kommenden Jahren könnte der Umsatz erheblich steigen, wenn die ECT, wie geplant, neben ihrem Hangar 2 auch noch den benachbarten Hangar 1 betreiben würde. Dann könnte man Veranstaltungen und Filmarbeiten noch besser koordinieren. Auch eine Kooperation mit dem Alliiertenmuseum sei bereits vereinbart worden.
Diese Idee hatte Grunszky schon 2003. Die Finanzierung stand, der Bauvorbescheid zum Umbau war da, doch Berlin wollte wegen der unklaren Zukunftsaussichten des Flughafens nicht längerfristig vermieten. Mit dem Konzept habe er sich, so Grunszky, auch beim Call for Ideas beworben, darauf verwiesen auch alle Ansprechpartner aus der Stadtentwicklungsverwaltung und der BIM. "Aber nach der Schließung des Flughafens gab es keine konkreten Gespräche", sagte der ECT-Geschäftsführer.

Hangar 1999 übernommen

Das Unternehmen fühlt sich getäuscht, obwohl es das nicht so offen ausspricht. Grunszky hält den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) für den wahren Entscheider - obwohl ihm immer vermittelt worden war, dass die Berliner Immobilien Management (BIM) die Geschäfte führe. "Aber die BIM ist nur eine Exekutive." Er habe zudem den Eindruck, "dass man sich mittelfristig nicht mit mir binden will". Grunszky bietet Investitionen von sieben bis acht Millionen Euro an.

In Ausbau und Heizung für den Hangar 2, den er 1999 übernommen hat, investierte er einst 1,2 Millionen Euro. Deswegen hält er die Angaben des Senats über den Mietvertrag mit "Bread & Butter" für unwahrscheinlich. Außerdem habe es in der Vergangenheit immer sehr viele Diskussionen mit dem Landesdenkmalamt über Umbauten gegeben. Jetzt sei darüber allerdings nichts bekannt geworden. Nach Angaben aus SPD-Kreisen soll die Modemesse jährlich etwa 1,6 Millionen Euro Miete zahlen. Den Mieteinnahmen stehen Investitionen von öffentlicher Hand gegenüber. So hat sich offenbar das Land Berlin verpflichtet, fünf Millionen Euro für die Sanierung beziehungsweise den Neubau von Heizungs-, Elektro- und Belüftungsanlagen auszugeben. Außerdem sollen Hangars ausgebaut werden. Nach Angaben Grunszkys koste aber allein der Heizungsbau zwischen 600 000 und 700 000 Euro.


Quelle: morgenpost.de 14. Februar 2009 - Von Stefan Schulz

14. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Tempelhof-Mieter droht die Insolvenz
Berliner Morgenpost - 14. 02. 2009
Der Mietvertrag zwischen dem Land Berlin und der Modemesse "Bread & Butter" für den Flughafen Tempelhof droht, vorhandene Mieter der Hangars ins ...

Millionen-Macher raus aus Tempelhof Herr Wowereit, warum fliege ...
Bild.de - 14. 02. 2009
Von K. COLMENARES Jetzt wehrt sich der Mann, der den Flughafen Tempelhof zum begehrtesten Show-Standort Berlins gemacht hat! „Herr Wowereit, warum fliege ...

Wowereit handelt, seine Senatoren applaudieren
Tagesspiegel - 14. 02. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
Die Landesregierung jedenfalls hat kein Problem mit dem Alleingang ihres Chefs beim Tempelhof-Deal. Alles hört auf sein Kommando. Klaus Wowereit feierte mit ...

Claas Cropp Creative Productions : BRIONI mit Ellen von Unwerth ...
GoSee - PR Office for Photography & Film - 14. 02. 2009
Auf dem inzwischen endgültig stillgelegten Flughafen Tempelhof wurde von Joachim BALDAUF c/o SHOTVIEW in einer aufwendigen Produktion die AIRFIELD ...

Berliner Parteien zanken sich wieder um Tempelhof
Handelsblatt - 14. 02. 2009
von Caroline Braun Berlin streitet mal wieder über den stillgelegten Flughafen Tempelhof. Diesmal geht es um den Coup des Bürgermeisters Klaus Wowereit, ...

300 Toiletten für Tempelhof
B2B Deutschland - 14. 02. 2009
Wowereit wolle weiterhin durch die Stadt laufen und behaupten, dass der Mietvertrag mit der Bread and Butter die beste Lösung für den Flughafen Tempelhof ...

Freitag, 13. Februar 2009

11. / 13. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Flughafen Tempelhof "Sonnenkönig Wowereit schweigt" Berliner Morgenpost - 13. Febr. 2009
... dass der Mietvertrag mit der Bread & Butter die beste Lösung für den Flughafen Tempelhof darstellt, ohne dass dies irgendjemand nachprüfen kann", ...

Der Regierende Bürgermeister verweigerte die Einsicht in die ... BZ - 13. Febr. 2009
Berlin muss vor Vermietung fünf Millionen Euro in die Herrichtung der Tempelhof-Immobilie investieren.* Der Senat hat nun doch 40 Millionen Euro für den ...

Frühe Kündigungsmöglichkeit für Mietvertrag mit «Bread & Butter» Berliner Kurier - 13. Febr. 2009
Der zehnjährige Mietvertrag zwischen dem Land Berlin und der Modemesse «Bread & Butter» für den Flughafen Tempelhof bietet beiden Seiten offenbar mehrere ...

Wowereit buttert Opposition unter www.taz.de/berlin - 13. Febr. 2009
Im Streit um die Vermietung des Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter beißt die Opposition auf Granit: Der Regierende Bürgermeister Klaus ...

Nur die Großen sollen in Tempelhof landen Tagesspiegel - 12. Febr. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
Von Sabine Beikler, Jan Oberländer und Friedhard Teuffel Das Land Berlin will aus dem stillgelegeten Flughafen Tempelhof eine „Marke Tempelhof“ entwickeln ...

Wowi rückt Vertrag nicht raus BZ - 12. Febr. 2009
Berlin muss vor Vermietung fünf Millionen Euro in die Herrichtung der Tempelhof-Immobilie investieren. Der Senat hat nun doch 40 Millionen Euro für den ...

Wowereit will Tempelhof zur Marke machen Tagesspiegel - 12. Febr. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
Demnach will das Land die „Marke Flughafen Berlin“ gemeinsam mit der Modemesse und der landeseigenen Immobilienmanagement GmbH entwickeln. ...

Nur die Großen sollen in Tempelhof landen Tagesspiegel - 12. Febr. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
Modemesse zahlt Millionenmiete Von Sabine Beikler, Jan Oberländer und Friedhard Teuffel Das Land Berlin will aus dem stillgelegeten Flughafen Tempelhof eine ...

Der 40. Geburtstag des Woodstock-Festivals soll in Tempelhof ... Berliner Kurier - 12. Febr. 2009
Das Spektakel soll sich wiederholen – auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof. Auf die verrückte Idee kam kein geringerer als der US-Musikproduzent ...

Geheimniskrämer Wowereit Berliner Kurier - 12. Febr. 2009
Berlin - Die blitzartige Vermietung des Flughafengebäudes von Tempelhof an die Modemesse "Bread & Butter" wird zur Geheim-Groteske. ...

Streit um Tempelhof geht weiter in Berlin Aschaffenburg 24 - 12. Febr. 2009
Damit könne nicht überprüft werden, ob die Behauptung Wowereits stimme, dass die Vereinbarung die beste Lösung für den Flughafen Tempelhof sei. ...

Wowereit schweigt zu Miethöhe der Bread & Butter WELT ONLINE - 12. Febr. 2009
Berlin (dpa/bb) - Im Streit um die Vermietung des Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter beißt die Opposition auf Granit: Berlins Regierender ...

Streit um Nachnutzung des Flughafens Tempelhof geht weiter Berliner Kurier - 12. Febr. 2009

Damit könne nicht überprüft werden, ob die Behauptung Wowereits stimme, dass die Vereinbarung die beste Lösung für den Flughafen Tempelhof sei. ...

Berlin investiert fünf Mio. Euro in Tempelhof Rundfunk Berlin-Brandenburg - 12. Febr. 2009
Das Land Berlin wird fünf Millionen Euro in den ehemaligen Flughafen Tempelhof investieren. Das bestätigte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit am ...

Berlin-Brandenburg: Bread & Butter-Geschäft kostet Berlin Millionen Berliner Umschau - 12. Febr. 2009
Das Land Berlin wird rund fünf Millionen Euro in den Ausbau der Tempelhofer Hanger investieren. Das bestätigte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit ...

Ärger über AlleingängePreussische Allgemeine Zeitung - 11. Febr. 2009
Flughafen-Freunde haben deswegen sogar ein Volksbegehren für die Auflösung des Abgeordnetenhauses eingeleitet. Der Verein „Das Thema Tempelhof“ wirft ...

Ohne Matsch Tagesspiegel - 11. Febr. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
Kein Wunder, dass spätestens an dieser Stelle Tempelhof ins Spiel kommt. Der Nicht-mehr-Flughafen liegt zwar immer noch so funktionslos da, ...

Tempelhof-Nachnutzung: Wowereit wird in Ausschüssen angehört Berliner Kurier - 11. Febr. 2009
Die Messe Bread & Butter soll ab Sommer für jeweils einen Monat zweimal im Jahr auf dem ehemaligen Flughafen Einzug halten. Der Mietvertrag läuft über zehn ...

Klaus Wowereit Neue Hauptrolle für den Regierenden Bild.de - 11. Febr. 2009
Der Regierende hatte den ehemaligen Flughafen Tempelhof an die Modemesse „Bread & Butter“ vermietet – zehn Jahre lang für je zwei Monate – und wurde dafür ...

Donnerstag, 12. Februar 2009

09. / 10. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Durchstarten in Tempelhof Mitteldeutsche Zeitung - 10. Febr. 2009
Vor allem die Grünen kritisieren daher, dass das Flughafen-Areal zu einem reinen Event-Standort werde und sich so die Idee vom Sport-und Freizeitpark ...

Woodstock auf dem Tempelhofer Flugfeld Berliner Morgenpost - 10. Febr. 2009
Jahrestages des legendären Musikfestivals Woodstock soll der Flughafen Tempelhof neben New York im August Austragungsort eines Jubiläumskonzertes werden. ...

Berlin-Brandenburg: Opposition verschärft Tonfall bei Bread & Butter Berliner Umschau - 10. Febr. 2009
Von Martin Müller-Mertens Im Streit um die Vergabe des Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter hat die CDU am Dienstag kaum mißerständlich mit ...

CDU fordert Offenlegung aller Verträge zur Tempelhof-Nutzung Erfassung und Verbreitung von Pressemitteilungen aus allen Branchen (Pressemitteilung) - 10. Febr. 2009(ddp), 10.02.2009 Die CDU fordert nach der umstrittenen Vermietung des ehemaligen Flughafens Tempelhof an die Modemesse "Bread & Butter" von der Regierung ...

CDU fordert Offenlegung aller Verträge zur Tempelhof-Nutzung Berliner Kurier - 10. Febr. 2009
Die CDU fordert nach der umstrittenen Vermietung des ehemaligen Flughafens Tempelhof an die Modemesse «Bread & Butter» von der Regierung die Offenlegung ...

Automesse könnte mobil werden Tagesspiegel - 10. Febr. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
Vielleicht kommt also doch noch einmal Tempelhof ins Spiel. Mit rund 300.000 Quadratmetern ist der Flughafen gigantisch - allerdings nur begrenzt als ...

Machtfrage Tempelhof: Warum hauen alle auf Wowi ein? Zitty - 10. Febr. 2009...
von Tempelhof haben dazu geführt, dass kein Investor mehr so recht daran geglaubt hat, dass hier je etwas anderes möglich sei als ein Flughafen – außer ...

Berlin-Brandenburg: Wowereit soll Bread & Butter-Geschäft erklären Berliner Umschau - 9. Febr. 2009
Von Martin Müller-Mertens Im Streit um den Umzug der Modemesse Bread & Butter auf den Flughafen Tempelhof drängt die Opposition weiter nach Aufklärung. ...

Mode schlägt Film – Studiochef enttäuscht Tagesspiegel - 9. Febr. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
Ihm sei stets gesagt worden, dass Tempelhof zur Nachnutzung ausgeschrieben werden müsse. „Plötzlich gilt das alles nicht mehr. ...

Tempelhof-Streit. Wowereit soll vor Ausschuss aussagen BZ - 9. Febr. 2009
Streit um die Ansiedlung der Modemesse "Bread & Butter" in Tempelhof. Gestern platzte der Sonderausschuss Stadtentwicklung mit Anhörung des Regierenden ...

Abgeordnete laden Senatsspitze vor Berliner Morgenpost - 9. Febr. 2009
Nach knapp einer Stunde Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss war gestern klar: Im Streit um die Nachnutzung des Flughafens Tempelhof und die Vermietung ...

IMMOBILIE: Das Beste ist gerade gut genug Märkische Allgemeine - 9. Febr. 2009
Die Teilzeit-Miete der Modemesse Bread & Butter im Berliner Flughafen Tempelhof hat für Unruhe gesorgt. Mit ihrem Chef Karl-Heinz Müller sprach Antje ...

Studio Babelsberg wirft Wowereit Wortbruch vor Potsdamer Neueste Nachrichten - 9. Febr. 2009
... Studio Babelsberg hat Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) im Vergabe-Streit um den Flughafen Tempelhof Wortbruch vorgeworfen. ...

Studio Babelsberg wirft Wowereit Wortbruch vor Aschaffenburg 24 - 9. Febr. 2009
Studio Babelsberg hat Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) im Streit um den Flughafen Tempelhof Wortbruch vorgeworfen. ...

Wowereit soll vor den Ausschuss Neues Deutschland - 9. Febr. 2009
Doch die Aussprache zur umstrittenen Vermietung des Flughafens Tempelhof an die Messe Bread & Butter erschöpfte sich in Diskussionen zu Verfahrensweisen. ...

Studio Babelsberg wirft Wowereit Wortbruch vor Berliner Kurier - 9. Febr. 2009
Studio Babelsberg hat Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) im Streit um den Flughafen Tempelhof Wortbruch vorgeworfen. ...

Berlin zieht an Tagesspiegel - 9. Febr. 2009 - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
In der westlichen Innenstadt haben sich mit dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ganz neue Perspektiven für ansiedlungswillige Investoren eröffnet. ...

Streit um Mode-Messe landet jetzt im Ausschuss Berliner Kurier - 9. Febr. 2009
So wird die Sport- und Gesundheits-Messe "Berlin Vital" künftig zum Berlin-Marathon in Tempelhof steigen. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer ...

Startnummern für Marathon gibt es künftig in Tempelhof Berliner Morgenpost - 9. Febr. 2009
Die Startnummern für den Berlin-Marathon werden im September im Flughafen Tempelhof vergeben. Außerdem werden die Kinder den Bambini-Lauf auf dem Vorfeld ...

Montag, 9. Februar 2009

Klaus Wowereit: Die regierende Leberwurst

Klaus Wowereit ist beleidigt. Zunehmend genervt reagiert er auf Kritik in Berlin. Er hat die Bundespolitik entdeckt und sieht seine Koalition mit der Linkspartei als Modell

Dem schweren Audi A8, der am Freitagmorgen vor dem Roten Rathaus hielt, entstieg ein Regierender Bürgermeister, der richtig sauer war. Klaus Wowereit, der nie auf den Pressespiegel in seinem Büro wartet, sondern die Zeitungen auf der Fahrt dorthin selbst liest, war um 11 Uhr mit der "Welt am Sonntag" in seinem Amtszimmer verabredet. Um 9 Uhr 25 sagte ein Sprecher den Termin ab. Der Regierende habe sich am Morgen über einen Text in der "Berliner Morgenpost" geärgert, die im selben Verlag wie diese Zeitung erscheint. Unter diesen Umständen habe er "keine Lust" zum vereinbarten Gespräch über Rot-Rot in Land und Bund.

Wowereit hat gerade eine schlechte Presse in der Stadt: "Wowereit schmollt" titelt die "taz", "Armer Regiermeister" kommentiert der "Tagesspiegel". Auslöser war seine Entscheidung, das Gelände des gerade geschlossenen Flughafens Tempelhof zehn Jahre lang zur Teilnutzung an eine Modemesse zu vergeben. Die Ursache liegt jedoch tiefer: Der Regierende Bürgermeister, der die Stadt seit acht Jahren in einer Koalition mit der Linkspartei regiert, hat bundespolitische Ambitionen entwickelt und reagiert auf lokale Händel, die in Berlin traditionell besonders kleinteilig ausgefochten werden, zunehmend genervt.

Die vergangene Woche bot ein gutes Beispiel für die zwei Welten, in denen sich Wowereit bewegt: Die wichtigsten Politiker Deutschlands rangen in der Föderalismuskommission, und Wowereit legte sich dabei gleichzeitig mit der Bundeskanzlerin und ihrem SPD-Finanzminister an. Längst meint er, mehr zu vertreten als nur die Interessen Berlins: "Klaus Wowereit war der Einzige, der beim Thema Schuldenbremse ausgesprochen hat, was alle dachten", sagt sein Planungschef Björn Böhning. Durch den Umstand, dass die SPD kaum noch Ministerpräsidenten stellt, ist es Wowereit, der nun schon seit Jahren die sogenannten A-Länder im Bundesrat koordiniert.

In dieser Funktion fürchtet ihn mittlerweile sogar die Bundeskanzlerin. Sie hat nicht vergessen, dass es der Berliner Regierende war, der ihr beim Bildungsgipfel vor einigen Monaten die Schau stahl und sie mit einer Einladung des Kandidaten Barack Obama ans Brandenburger Tor vorführte. Wowereit wird in den kommenden Monaten Hauptredner auf Großkundgebungen im Ruhrgebiet und in Süddeutschland sein. Im Willy-Brandt-Haus werden die Termine als Teil der SPD-Kampagne für "Das neue Jahrzehnt" geführt, im Roten Rathaus heißen sie hingegen "Die große Wowi-Tour". Die Idee von Parteichef Franz Müntefering, die SPD im Wahlkampf vor allem als gemäßigte Kraft und Korrektiv zur angeblich marktradikalen CDU anzupreisen, hält man in Wowereits Umfeld für zu defensiv. Sein Chefplaner Böhning meint: "Die Genossen möchten auf der Straße das Gefühl haben, es geht gegen die anderen - das Klassenkampfgefühl." Als Beispiel für gelungenen Wahlkampf gilt hier der mit der Idee der "sozialen Moderne" errungene Beinahe-Sieg Andrea Ypsilantis gegen Roland Koch vor einem Jahr. "Es geht darum, einen Begriff zu finden, der das Neue fasst", sagt Böhning: "Da kann man nicht wieder mit der sozialen Marktwirtschaft kommen." Die rot-rote Koalition, die Wowereit in den ersten Jahren seiner Amtszeit als notwendiges Übel verkaufte, soll jetzt mittelfristig zum Modell erhoben werden: "Hier in Berlin ist Rot-Rot schon fast zu normal", sagt Böhning.

Dem SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier passen weder Böhnings Rhetorik noch Wowereits Ambitionen. Längst herrscht Krieg zwischen dem Außenministerium und dem Roten Rathaus: Der Vizekanzler unterzeichnete demonstrativ das Volksbegehren "Pro Reli", das erzwingen will, dass auch in der Hauptstadt Religionsunterricht als Wahlpflichtfach eingeführt wird. Steinmeiers Unterschrift, die ohne Vorankündigung erfolgte, sei kein Tritt gegen das Schienbein, sondern ein Tritt unter die Gürtellinie gewesen, heißt es in Berlin. Wowereits Besuch beim sechzigsten Geburtstag von Kurt Beck am Donnerstag geschah mitnichten, wie behauptet, aus persönlicher Verbundenheit. Wowereit - den Beck noch als Parteivorsitzender aus der engeren Führung ausschloss - sucht jetzt die Nähe zum Pfälzer, der von Steinmeier und Müntefering entmachtet wurde. Der Feind meiner Feinde ist mein Freund - so lautete der eigentliche Geburtstagsgruß.

In Berlin wirkt Wowereit derweil wie ein Profifußballer, der am Samstag in der Bundesliga gekickt hat, aber am Sonntag noch einmal genervt in der Kreisliga antreten muss. Die Erklärung der Stadtpolitik überlässt er seinem einzigen echten Vertrauten Michael Müller, der für ihn Partei und Fraktion führt. Wowereit hält sich für unentbehrlich in Berlin. Und er hat recht: Die Hauptstadt-CDU ist so desolat, dass sich selbst Sozialdemokraten Sorgen machen: "Weil es im Moment keine politische Kraft in der Stadt gibt, die uns inhaltlich und organisatorisch Paroli bietet, sind wir uns als SPD oft zu sicher", meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Fritz Felgentreu, der die SPD-Rechten im Parlament koordiniert. Der Politiker aus dem Problembezirk Neukölln wünscht sich dort ein stärkeres Engagement des Regierenden: "In der Integrationsdebatte ist Wowereit von uns Neuköllnern genervt. Er hält die Situation im Großen und Ganzen für normal und meint, es bedürfe keiner besonderen zusätzlichen Anstrengung. Das sehen wir anders."

Die Problemkieze liegen in der Innenstadt und tatsächlich wird die Stimmung dort gerade unter den urbanen, jungen Berufstätigen, die Wowereit für seine Kernzielgruppe hält, zunehmend schlechter: Junge Lehrer verlassen Berlin, weil sie anderswo verbeamtet werden, mehr verdienen und friedlichere Schüler unterrichten können. Wowereit fällt dazu die Forderung einer bundesweiten Deckelung der Bezüge ein. In der Innenstadt fechten Eltern und private Schulträger vielerorts einen Stellungskrieg mit den Behörden aus. Wowereit kommentierte, hätte er Kinder, würde er diese auch nicht in Kreuzberg zur Schule schicken. Die nicht abreißen wollende Serie von Brandanschlägen auf teure Autos in der Berliner Innenstadt scheint weder Wowereit noch seinem Innensenator ernsthafte Sorgen zu machen.

Als Heinz Buschkowsky, der SPD-Bezirksbürgermeister von Neukölln, neue Ideen für die Problemquatiere diskutieren wollte, mochte ihn die Fraktion erst nicht einmal anhören. Ein anderer Außenseiter in der Berliner-SPD wusste sich immer Gehör zu verschaffen: Thilo Sarrazin, Wowereits Finanzsenator, der nun vor dem Wechsel zur Bundesbank steht, beschimpfte Lehrer, Verwaltungsbeamte und Hartz IV Empfänger, weil er sich mit der Versorungsmentatlität der Stadt nicht abfinden wollte, in drastischen Worten. Der Berliner an sich sei stur, beruhigte er entsetzte Genossen oft, aber nicht schnell beleidigt.

Quelle: WELT ONLINE - 7. Febr. 2009

FLUGHAFENTEMPELHOF.COM: Be-4-Tempelhof ist fast am Ziel

Die Ideen für eine mögliche Nachnutzung des ehemaligen Flughafens BERLIN-TEMPELHOF schießen weiter ins Kraut. Während sich Berliner Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nun auch parlamentarisch für die jüngste Entscheidung für den dauerhaften Kurzzeitmieter “Bread&Butter” rechtfertigen muss, hat die Bürgerinitative den Flughafen noch längst nicht aufgegeben.

Mit neuem Schwung kämpft die Berliner Bürgerinitiative “Be-4-Tempelhof” weiter unermüdlich für den Erhalt Tempelhofs als Weltkulturerbe. Im Interview gibt der Initiator der Bürgerkampagne Volker Perplies Einblick in den aktuellen Stand der Unterschriftensammlung.

FLUGHAFENTEMPELHOF.COM: Wann hat Be-4-THF mit dem Sammeln der Unterschriften erstmals begonnen?
Volker Perplies: Unsere Aktivitäten geht zurück auf eine erste Unterschriftensammlung für ein Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof, die wir im Februar 2008 begonnen haben. Wir haben weltweit online und in Papierform über 22.000 Unterschriften gesammelt.
Die neuen Plebiszite haben wir Ende 2008 gestartet. Das Bürgerbegehren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) und das Volksbegehren am 30. Oktober (Tag der Schließung Tempelhofs).

FTC: Was ist die genaue Intention dieser Aktion?
Volker Perplies: Der ICAT Volksentscheid für einen Verkehrsflughafen Tempelhof ist - wenn auch unter sehr zweifelhaften Umständen - gescheitert. Das müssen wir akzeptieren. Wir können aber absolut nicht akzeptieren, daß mit Tempelhof ein geschichtliches Denkmal ersten Ranges für kommende Generationen verloren gehen soll. Tempelhof war der erste Verkehrsflughafen der Welt, es ist ein Denkmal von internationalem Rang, ein Symbol für die Freiheit Deutschlands und Europas. Es ist ein Gebot von historischer und weltpolitischer Verantwortung, dieses Denkmal so zu erhalten, wie es 85 Jahre Geschichte geprägt haben. Tempelhof ist im wahrsten Sinne des Wortes Weltkulturerbe - und nicht Spielball von Berliner Provinzpolitikern. Unser Bürgerentscheid und unser Volksentscheid zielen darauf ab, Tempelhof in seinem Funktionszusammenhang authentisch zu erhalten. Nicht als Verkehrsflughafen, aber doch immerhin als Zentrum der Luftfahrtgeschichte mit Flugbetrieb. Dafür machen wir konkrete Vorschläge. Speziell beim Volksentscheid gehen wir noch einen Schritt weiter und wollen für die Zukunft diejenigen Fehlentwicklungen vermeiden, die zu der problematischen Situation um Tempelhof geführt haben. Deshalb finden sich dort auch noch mehrere Vorschriften für mehr politische Kultur und Transparenz.

FTC: Wie viele Mitglieder treffen sich denn regelmäßig? Aus welchen Schichten kommen sie?
Volker Perplies: Wir sind derzeit rund 60 aktive Mitstreiter. Bemerkenswert dabei ist, daß sie aus allen Bevölkerungsschichten kommen. Das reicht vom 14 jährigen Schüler bis zur 80 jährigen Rentnerin. Die wenigsten davon haben einen Hintergrund aus der Luftfahrtbranche. Es sind einfach Menschen, die sich vom Senat hintergangen fühlen und selber gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen. Wir sind eine echte Bürgerbewegung.

FTC: Sie haben vor Kurzem in einem Radiowerbespot für Ihre Aktionen geworben und sammeln in der Stadt quer durch alle Bezirke – welches war für Sie das Highlight-Erlebnis?
Volker Perplies: Das symbolträchtigste - wenngleich höchst zweifelhafte - Highlight war sicherlich Klaus Wowereits Schließungsparty in Tempelhof. Als Jubelparty geplant, hat Volkes Stimme deutlich gesprochen: Von 800 geladenen Gästen sind nicht einmal 400 gekommen, praktisch alle Ehrengäste haben sich von Hilfskräften vertreten lassen. Es hagelte Buhrufe und Stinkbomben. Anstatt stolz mit dem Rosinenbomber auszufliegen, mußte Klaus Wowereit die Veranstaltung wie ein begossener Pudel vorzeitig auf dem Fußweg verlassen. Das war schon peinlich. Wir haben an diesem Tag übrigens gleich die ersten 1.000 Unterschriften für unser Volksbegehren gesammelt.

FTC: Ihre Mitglieder haben den direkten Kontakt mit den Bürgern - wie reagieren die Berliner auf das Thema Tempelhof?
Volker Perplies: Sehr viele Menschen sind einfach unglaublich verärgert über Klaus Wowereit und seinen Senat. “Wir sind belogen und betrogen worden” ist da noch eine sehr harmlose Formulierung. Andere sind überrascht weil sie aus den Medien gehört haben, daß doch schon alles entschieden wäre. Wenn wir Sie dann aufklären, daß der Rechtsstreit um Tempelhof noch immer andauert, dann unterschreiben sie gerne.
Natürlich gibt es auch die klassischen “Parteibonzen”, die sich darüber empören, daß wir noch immer nicht aufgeben, “obwohl doch beim Volksentscheid fast 80% nicht für Tempelhof gestimmt haben”. Bei diesen Menschen hat man manchmal das Gefühl, daß sie noch immer in einer realsozialistischen Gedankenwelt leben.

FTC: Be-4-Tempelhof sammelt für ein Bürgerbegehren und ein Volkbegehren, wie ist der aktuelle Stand?
Volker Perplies: Für das Bürgerbegehren sind wir “im Endspurt”. Wir haben bereits die notwendigen 7500 Stimmen gesammelt. Allerdings gibt es auch eine Quote an ungültigen Unterschriften, so daß wir noch einige Zeit weiter sammeln müssen. Für das neue Volksbegehren sind wir jetzt bei über 13.000 Unterschriften. 20.000 brauchen wir in der ersten Runde. Wir sind also sehr, sehr optimistisch.

FTC: Vielen Dank Herr Perplies für das Interview!
Hat der ehemalige Zentralflughafen eine Zukunft als Spielball verrückter Ideen verdient?
Wenn Sie BERLIN-TEMPELHOF so erhalten möchten, wie Sie den Flughafen kennen, dann haben wir Ihnen hier die Details der Aktion von BE-4-TEMPELHOF zusammengefasst:

Die Treffen der Initiative finden regelmäßig Donnerstags um 19.00 Uhr im Café Romi in der Dudenstrasse 2 am Platz der Luftbrücke statt. Hier können auch ausgefüllte Unterschriftsformulare abgegeben und neue geholt werden.

Jede einzelne Unterschrift hilft, das Ziel der benötigten Gesamtzahl an Stimmen zu erreichen. Bei pauschal gerechnet 30% Anteil ungültiger Stimmen sind bis zum 28. Februar 2009 noch 1.500 Unterschriften notwendig.

Unter den beiden folgenden Links können Sie sich die entsprechenden Unterschriftenbögen direkt herunterladen. Geben Sie Ihre Stimme ab und senden Sie das Formular per Post an die Initiative oder geben Sie den Bogen persönlich im Café Romi ab. Die genauen Einzelheiten zu der Aktion sind auf den Bögen formuliert!

BÜRGERBEGEHREN:
Sie kommen aus dem Bezirk Schöneberg-Tempelhof? Dann unterschreiben Sie hier für den Erhalt des Flughafens als Weltkulturerbe.
Gleichzeitig können Sie noch zusätzlich am Volksbegehren teilnehmen.
<<< Link zum Abstimmungsbogen >>>

VOLKSBEGEHREN:
Sie sind Berliner? – dann unterschreiben Sie auf diesem Formular für den Erhalt des Flughafens als Weltkulturerbe und zusätzlich für mehr politische Transparenz.
<<< Link zum Abstimmungsbogen >>>

Sonntag, 8. Februar 2009

Vom Hoffnungsträger zur zickigen Primadonna

Vom Hoffnungsträger zur zickigen Primadonna
Berliner Morgenpost - 09. Februar 2009
Schon wie er die Volksabstimmung über den Tempelhofer Flughafen von vornherein als Nichtigkeit erklärte und es nicht für nötig befand, ernsthafte Investoren ...

06. / 08. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Opposition will öffentlich streiten
Tagesspiegel - 8. Febr. 2009
Thema ist wieder einmal die Nachnutzung des Flughafens Tempelhof – und insbesondere die Vermietung des Gebäudes an die Modemesse „Bread and Butter“, ...

Lange Wege zur Demokratie
Tagesspiegel - 8. Febr. 2009
...im Frühjahr 2008 abgesenkt wurden und seitdem bereits zwei Volksbegehren – eines zum Flughafen Tempelhof, das andere zu „Pro Reli“ – erfolgreich waren. ...

(Vorschau) Ausschuss-Sondersitzung zur Nachnutzung des Flughafens ...
Berliner Kurier - 8. Febr. 2009
Februar, ab 15.00 Uhr) mit der Nachnutzung des Flughafen Tempelhofs befassen. Die Opposition im Abgeordnetenhaus hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. ...

Wowis Vermietung von Tempelhof an Bread and Butter ist Thema im ...
BZ - 8. Febr. 2009
Auf Antrag der Opposition trifft sich der Ausschuss für Stadtentwicklung am Montag zu einer Sondersitzung. Die Erwartung: Aufklärung über die Konsequenzen ...

(Vorschau) Ausschuss-Sondersitzung zur Nachnutzung des Flughafens ...
Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - 8. Febr. 2009
Berlin (ddp-bln) Der Stadtentwicklungsausschuss wird sich am Montag (9 Februar, ab 15.00 Uhr) mit der Nachnutzung des Flughafen Tempelhofs befassen Die ...

Sondersitzung zu Tempelhof-Nachnutzung
Rundfunk Berlin-Brandenburg - 8. Febr. 2009
Der Ausschuss für Stadtentwicklung beschäftigt sich am Montag mit der umstrittenen Nachnutzung des stillgelegten Berliner Flughafens Tempelhof. ...

Hunderttausende protestieren gegen Chavez
Tagesspiegel - 8. Febr. 2009
Jetzt hat auch der Sport eine Vision für den Flughafen
Tempelhof: Er soll ein Zentrum werden für Leistungssportler und Freizeitsportler. von festuca ...

Diese Projekte sollen den Flughafen Tempelhof in Zukunft voran bringen
BZ - 8. Febr. 2009
Zukünftig soll die Marathon-Messe "Berlin-Vital" (zuletzt 50 000 Besucher) vom Messegelände nach Tempelhof umziehen. Die Verhandlung zwischen BIM und ...

Berlinale-Museum Die besten Fotos und die größten Stars aus 58 ...
BZ - 8. Febr. 2009
Der Filmball ist ebenso Geschichte wie der Flughafen Tempelhof, auf dem die Stars damals mit Blümchen begrüßt wurden. Heute landen die Stars meist in Tegel, ...

Ein angeschlagener Minister
Berliner Morgenpost - 8. Febr. 2009
Der märkische Wirtschaftsminister hatte die Entscheidung Wowereits, den stillgelegten Flughafen Tempelhof für mehrere Wochen im Jahr an die Modemesse Bread ...

Wowereits Nachnutzungskonzept auf dem Prüfstand: Der geschlossene ...
BZ - 8. Febr. 2009
Die BZ am Sonntag zeigt die Nichts-ist-in-Butter-Rechnung von Tempelhof:Das Flughafen-Areal ist 220 Hektar groß. Allein die Betriebskosten verschlingen eine ...

Marathon auf dem Rollfeld
Tagesspiegel - 7. Febr. 2009
Von Friedhard Teuffel Berlin - Auf dem Flughafen Tempelhof kann man auch Sport treiben, nur ein bisschen Unkraut muss man vorher jäten. ...

Freitag, 6. Februar 2009

04. / 06. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Klaus Wowereit und die Arroganz der Macht - 6. Febr. 2009
Nachrichten - AOL.de - vor 2 Stunden gefunden... kehrt aus Barcelona zurück nach Berlin – und bringt zwei Mal im Jahr Leben in die Hangars des gerade stillgelegten Flughafen Tempelhof. ...

Märkische Allgemeine: Bread & Butter zahlt in Berlin für Tempelhof ...
FinanzNachrichten.de - 6. Febr. 2009
Potsdam (ots) - BERLIN Mit der umstrittenen Teilzeit-Miete der Modemesse "Bread&Butter" für den stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof hat die Berliner ...

Tempelhof-Streit schweißt die Opposition zusammen
Berliner Morgenpost - 6. Febr. 2009
Durfte Klaus Wowereit den Flughafen Tempelhof der Modemesse Bread & Butter zur Verfügung stellen? Die Opposition verlangt Aufklärung Einträchtig: Karl-Heinz ...

Klaus Wowereit und die Arroganz der Macht
WELT ONLINE - 6. Febr. 2009
... kehrt aus Barcelona zurück nach Berlin - und will für zehn Jahre die Hangars des gerade stillgelegten Flughafens Tempelhof bespielen. ...

Opposition verlangt Auskunft in der Sondersitzung
Berliner Morgenpost - 6. Febr. 2009
Ausgerechnet das Thema Flughafen Tempelhof sorgt für ihre Reanimation und schweißt die Opposition zusammen. Die Frage nach der Aufklärung zur Vermietung der ...

Wowereit und die Arroganz der Macht
Berliner Morgenpost - 6. Febr. 2009
... kehrt aus Barcelona zurück nach Berlin - und bringt zwei Mal im Jahr Leben in die Hangars des gerade stillgelegten Flughafen Tempelhof. ...

Die Umfrage, über die ganz Berlin spricht Vor allem die Arbeiter ...
BZ - 6. Febr. 2009
Dass 72 Prozent der Berliner seine Entscheidung ablehnen, den Flughafen Tempelhof an die Modemesse "Bread & Butter" zu vermieten, kommentierte er mit den ...

Brandbrief der Berliner Wirtschaft: Klaus Wowereit schadet der Stadt
Berliner Morgenpost - 6. Febr. 2009
... vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) betriebene Vergabe des Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter scharf kritisiert. ...

Märkische Allgemeine: Bread & Butter zahlt in Berlin für Tempelhof ...
PresseEcho.de (Pressemitteilung) - 6. Febr. 2009
Potsdam (ots) - BERLIN Mit der umstrittenen Teilzeit-Miete der Modemesse "Bread & Butter" für den stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof hat die ...

Märkische Allgemeine: Bread & Butter zahlt in Berlin für Tempelhof ...
news aktuell (Pressemitteilung) - 6. Febr. 2009
Potsdam (ots) - BERLIN Mit der umstrittenen Teilzeit-Miete der Modemesse "Bread & Butter" für den stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof hat die ...

Tempelhof-Vermietung verteidigt
Märkische Allgemeine - 6. Febr. 2009
BERLIN - Mit der umstrittenen Teilzeit-Miete der Modemesse „Bread & Butter“ für den stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof hat die Berliner ...

Feier-Marathon zur Fashion Week
Berliner Morgenpost - 6. Febr. 2009
Die Bread & Butter feierte sich und ihre Rückkehr mit Pauken und Trompeten im Flughafen Tempelhof, die Becks Fashion Experience lud zur Party mit ...

Klaus Wowereit und die Arroganz der Macht
Berliner Morgenpost - 6. Febr. 2009
... kehrt aus Barcelona zurück nach Berlin – und bringt zwei Mal im Jahr Leben in die Hangars des gerade stillgelegten Flughafen Tempelhof. ...

Wirtschaft wirft Wowereit vor, Berlin zu schaden
Berliner Morgenpost - 6. Febr. 2009
Berlins Wirtschaft beschwert sich über Vergabe von Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter. „Investoren werden verunsichert", heißt es in einem Brandbrief ...

BTM-Chef freut sich über Modemesse «Bread & Butter» in Tempelhof
Berliner Kurier - 6. Febr. 2009
Kieker, der frühere Marketingleiter der Berliner Flughäfen, sieht in der Entscheidung, die Messe in Tempelhof stattfinden zu lassen, «den größten ...

Tempelhof-Vermietung: Täglich 40 Anfragen
Tagesspiegel - 6. Febr. 2009
Nach Angaben von Katja Potzies, Sprecherin der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die den ehemaligen Flughafen im Auftrag des Landes verwaltet, ...

Tempelhof-Vermietung: Täglich 40 Anfragen Für Touristen-Werber ist ...
Tagesspiegel - 6. Febr. 2009
Nach Angaben von Katja Potzies, Sprecherin der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die den ehemaligen Flughafen im Auftrag des Landes verwaltet, ...

BTM-Chef freut sich über Modemesse «Bread & Butter» in Tempelhof
B2B Deutschland - 6. Febr. 2009
Kieker, der frühere Marketingleiter der Berliner Flughäfen, sieht in der Entscheidung, die Messe in Tempelhof stattfinden zu lassen, «den größten ...

Zeitung: Bread & Butter zahlt gut in Tempelhof
WELT ONLINE - 6. Febr. 2009
Für die zwei Monate im Jahr überweise die Modemesse für ihre Fläche in dem stillgelegten Flughafen doppelt so viel wie andere Mieter für das ganze Jahr, ...

Modemesse zahlt mehr als Dauernutzer
Märkische Allgemeine - 6. Febr. 2009
BERLIN - Mit der umstrittenen Teilzeit-Miete der Modemesse „Bread & Butter" für den stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof hat die Berliner ...

BREAD & BUTTER wieder in Berlin
Nikos Weinwelten - 6. Febr. 2009
"Ein freudiger zusätzlicher Impuls für das Berliner Messegeschäft", sagte Willy Weiland, Präsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) zur ...

Dehoga begrüßt Modemesse Bread & Butter in Berlin
WELT ONLINE - 5. Febr. 2009
Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) verspricht sich einen deutlichen Umsatzaufschwung von der Rückkehr der Modemesse Bread ...

Filmland Berlin Brandenburg gut gefördert?
InfoRadio - 5. Febr. 2009
Es geht um die Zukunft des Flughafens Tempelhof. Dabei sorgt die Vermietung des Gebäudes an die Modemesse Bread & Butter für reichlich Debatten. ...

64 Prozent der Berliner meinen, dass Wowereit sich nicht genug um ...
BZ - 4. Febr. 2009
Hatte Wowereit im vergangenen Jahr schon viele Berliner wegen der Schließung des Flughafen Tempelhof gegen sich aufgebracht, so kommt er nun wegen der ...

Tempelhof soll Reitturnier bekommen
Berliner Morgenpost - 4. Febr. 2009
Für den Flughafen Tempelhof gibt es neue Nutzer. Neben der Modemesse Bread & Butter wird künftig auch die Berlin-Marathon-Messe und voraussichtlich auch ein ...

Marathon-Messe soll nach Tempelhof ziehen
Berliner Morgenpost - 4. Febr. 2009
Die Bima verwaltet die Bundesanteile am Flughafen Tempelhof. Die Messe mit rund 50 000 Besuchern fand zuletzt im Kabelwerk Spandau statt.

Tempelhof bleibt Streitobjekt
www.taz.de/berlin - 4. Febr. 2009
Im Streit über die Nutzung des Flughafens Tempelhof hat Brandenburgs stellvertretende Regierungschefin Johanna Wanka (CDU) zur Besonnenheit gemahnt. ...

Vertrauen in Gefahr
Märkische Allgemeine - 4. Febr. 2009
Betrachtet man allerdings die jüngsten Attacken zur Nutzung des Flughafens Tempelhof, dann kommen Zweifel auf. Wowereit wies märkische Forderungen, ...

Der Wowereit-Junghanns-Streit löste Ärger zwischen beiden Ländern aus
Märkische Allgemeine - 4. Febr. 2009
Überdies hält sich hartnäckig die Meinung, dass eine Ansiedlung in Tempelhof den Standort Babelsberg gefährdet, zumindest langfristig. ...

Wowi-Kritik wegen Modemesse
BZ - 4. Febr. 2009
Die Entscheidung von Klaus Wowereit, den Flughafen Tempelhof an die Modemesse „Bread & Butter“ zu vermieten, findet nur eine Minderheit aller Berliner ...

Vermietung von Tempelhof kann teuer werden
Tagesspiegel - 4. Febr. 2009
So wird der Flughafen Tempelhof derzeit genutzt. Rot umrandet sind die Bereiche, die für die nächsten zehn Jahre an die Modemesse Bread & Butter vermietet ...

Eine FORSA-Umfrage im Auftrag der BZ zeigt, was die Berliner ...
BZ - 4. Febr. 2009
Hatte Wowereit im vergangenen Jahr schon viele Berliner wegen der Schließung des Flughafen Tempelhof gegen sich aufgebracht, so kommt er nun wegen der ...

Mittwoch, 4. Februar 2009

03. / 04. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

64 Prozent der Berliner meinen, dass Wowereit sich nicht genug um ...
BZ - 4. Febr. 2009
Hatte Wowereit im vergangenen Jahr schon viele Berliner wegen der Schließung des Flughafen Tempelhof gegen sich aufgebracht, so kommt er nun wegen der ...

Tempelhof soll Reitturnier bekommen
Berliner Morgenpost - 4. Febr. 2009
Für den Flughafen Tempelhof gibt es neue Nutzer. Neben der Modemesse Bread & Butter wird künftig auch die Berlin-Marathon-Messe und voraussichtlich auch ein ...

Marathon-Messe soll nach Tempelhof ziehen
Berliner Morgenpost - 4. Febr. 2009
Die Bima verwaltet die Bundesanteile am Flughafen Tempelhof. Die Messe mit rund 50 000 Besuchern fand zuletzt im Kabelwerk Spandau statt.

Vertrauen in Gefahr
Märkische Allgemeine - 4. Febr. 2009
Betrachtet man allerdings die jüngsten Attacken zur Nutzung des Flughafens Tempelhof, dann kommen Zweifel auf. Wowereit wies märkische Forderungen, ...

Der Wowereit-Junghanns-Streit löste Ärger zwischen beiden Ländern aus
Märkische Allgemeine - 4. Febr. 2009Überdies hält sich hartnäckig die Meinung, dass eine Ansiedlung in Tempelhof den Standort Babelsberg gefährdet, zumindest langfristig. ...

Wowi-Kritik wegen Modemesse
BZ - 4. Febr. 2009
Die Entscheidung von Klaus Wowereit, den Flughafen Tempelhof an die Modemesse „Bread & Butter“ zu vermieten, findet nur eine Minderheit aller Berliner ...

Vermietung von Tempelhof kann teuer werden
Tagesspiegel - 4. Febr. 2009
So wird der Flughafen Tempelhof derzeit genutzt. Rot umrandet sind die Bereiche, die für die nächsten zehn Jahre an die Modemesse Bread & Butter vermietet ...

Vermietung von Tempelhof kann teuer werden
Tagesspiegel - 4. Febr. 2009
So wird der Flughafen Tempelhof derzeit genutzt. Rot umrandet sind die Bereiche, die für die nächsten zehn Jahre an die Modemesse Bread & Butter vermietet ...

Eine FORSA-Umfrage im Auftrag der BZ zeigt, was die Berliner ...
BZ - 4. Febr. 2009
Hatte Wowereit im vergangenen Jahr schon viele Berliner wegen der Schließung des Flughafen Tempelhof gegen sich aufgebracht, so kommt er nun wegen der ...

Empörung bei Studio Babelsberg über Entscheidung zu Tempelhof
WELT ONLINE - 4. Febr. 2009
... des Flughafens Tempelhof gezeigt. Das Studio habe den stillgelegten Berliner Flughafen zusätzlich zu der Arbeit in Potsdam-Babelsberg nutzen wollen, ...

Streit über Tempelhof-Nutzung
Märkische Allgemeine - 4. Febr. 2009
Brandenburg habe die Pläne von Studio Babelsberg unterstützt, den Flughafen als Kulisse für Filmproduktionen zu nutzen. Berlins Regierender Bürgermeister ...

Berlin-Brandenburg: ProReli nun auch offiziell erfolgreich ...
Berliner Umschau - 4. Febr. 2009
... wie beim Volksentscheid zum Flughafen Tempelhof das Zustimmungsquorum von 25 Prozent nicht erreicht wird“, heißt es in dem Schreiben der Organisation. ...

Bund fordert höheren Kaufpreis für seine Tempelhof-Anteile in Berlin
B2B Deutschland - 4. Febr. 2009
Das Land Berlin muss sich auf höhere Forderungen des Bundes für seine Anteile am Flughafen Tempelhof einstellen. Der Vorstandschef der Bundesanstalt für ...

Bund fordert höheren Kaufpreis für seine Tempelhof-Anteile in Berlin
PR-Inside.com (Pressemitteilung) - 4. Febr. 2009
Das Land Berlin muss sich auf höhere Forderungen des Bundes für seine Anteile am Flughafen Tempelhof einstellen. Der Vorstandschef der Bundesanstalt für ...

Berlin-Brandenburg: Opposition beantragt Ausschuß-Sondersitzung zu ...
Berliner Umschau - 3. Febr. 2009
Von Martin Müller-Mertens Die Vermietung weiter Teile des geschlossenen Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter wird für den Berliner Senat ...

Berlin Tempelhof: Bund fordert höheren Kaufpreis für seine ...
die Newsblogger - 3. Febr. 2009
Das Bundesland Berlin muss sich auf höhere Forderungen des Bundes für seine Anteile am stillgelegten Flughafen Tempelhof einstellen. ...

Volksbegehren soll Neuwahlen bringen
Tagesspiegel - 3. Febr. 2009
Przewieslik hat als Privatperson erfolglos vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die Entwidmung von Tempelhof als Flughafen geklagt. ...

Klaus Wowereit (SPD) zu seinem Tempelhofer "Bread & Butter"-Deal
BZ - 3. Febr. 2009
Ein weiterer Tempelhof-Ärger für Wowi: Der Bund will von Berlin eine einstellige Millionensumme mehr für seinen Anteil am Flughafen als gutachterlich ...

Wowereit in Vorwärtsverteidigung
Berliner Morgenpost - 3. Febr. 2009
Und dass demnächst mit weiteren Verträgen für Großveranstaltungen in Tempelhof zu rechnen sei. Am Montag hatte sich der Regierende Bürgermeister spontan ...

Flugzeuge müssen in Container
Berliner Morgenpost - 3. Febr. 2009
Das Deutsche Technikmuseum muss seine bisher auf dem Flughafens Tempelhof abgestellten Flugzeuge in Container verpacken. Dem Museum war wegen der Vermietung ...

Tempelhof-Streit Junghanns nennt Wowereit "abgehoben"
Berliner Morgenpost - 3. Febr. 2009
Der Streit zwischen Brandenburg und Berlin über die Nachnutzung von Tempelhof hat sich verschärft. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ...

Kasupke sagt, wie es ist
Berliner Morgenpost - 3. Febr. 2009
Der Flughafen Tempelhof wird anne Modemesse verscherbelt und det Mauerfall-Jubiläum darf im Hinterjrund nich störn. Dabei isset die Jeschichte, ...

Wowereit schmollt
www.taz.de/berlin - 3. Febr. 2009
... dass die Modemesse "Bread & Butter" nach Berlin zurückkehre und zukünftig in zwei Hangars auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof daheim sei. ...

Wowereit weist Kritik zurückMärkische Allgemeine - 3. Febr. 2009BERLIN - Die umstrittene Vermietung des stillgelegten Berliner Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter sorgt für handfesten Zoff zwischen ...
Martin Kröger hofft auf Einsicht der Tempelhof-Fans.Neues Deutschland - 3. Febr. 2009Doch bei den zwei neuen Volksbegehren aus der Ecke der Flughafen-Fans hat man den Eindruck, dass sie den Schuss nicht gehört haben, wie es umgangssprachlich ...
Wowereit verteidigt Bread & ButterNeues Deutschland - 3. Febr. 2009Schließlich würden auch andere temporäre Nutzungen nicht gänzlich unmöglich. Und: 60 000 Quadratmeter des Gebäudes in Tempelhof seien noch gar nicht ...
Klaus Wowereit streitet für seine EntscheidungenBerliner Morgenpost - 3. Febr. 2009Der Streit um die Nachnutzung des Flughafen Tempelhofs hat sich verschärft. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wies am Dienstag die ...
Bund fordert höheren Kaufpreis für seine Tempelhof-AnteileBerliner Kurier - 3. Febr. 2009Das Land Berlin muss sich auf höhere Forderungen des Bundes für seine Anteile am Flughafen Tempelhof einstellen. Der Vorstandschef der Bundesanstalt für ...
"Fragen Sie!"Tagesspiegel - 3. Febr. 2009Die Modemesse Bread & Butter im Flughafen Tempelhof? "Eine hervorragende Entscheidung!" Nadelstreifenanzug und blaue Krawatte. Der Regierende Bürgermeister ...
News > Politik > Bund fordert höheren Kaufpreis für seine ...Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - 3. Febr. 2009Berlin (ddp-bln) Das Land Berlin muss sich auf höhere Forderungen des Bundes für seine Anteile am Flughafen Tempelhof einstellen. Berlin (ddp-bln). ...
Bund fordert höheren Kaufpreis für seine Tempelhof-Anteile in BerlinAd-Hoc-News (Pressemitteilung) - 3. Febr. 2009Berlin (ddp) Das Land Berlin muss sich auf höhere Forderungen des Bundes für seine Anteile am Flughafen Tempelhof einstellen. Berlin (ddp). ...
News > Politik > Bund fordert höheren Kaufpreis für seine ...Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - 3. Febr. 2009Berlin (ddp) Das Land Berlin muss sich auf höhere Forderungen des Bundes für seine Anteile am Flughafen Tempelhof einstellen. Berlin (ddp). ...
Volksbegehren soll Neuwahlen bringenTagesspiegel - 3. Febr. 2009Przewieslik hat als Privatperson erfolglos vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die Entwidmung von Tempelhof als Flughafen geklagt. ...
Wowereit: Alle waren eingeweihtTagesspiegel - 3. Febr. 2009... große Teile des Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread and Butter vergeben und sich gegen das Konzept des Studios Babelsberg entschieden zu haben. ...
„Fragen Sie!“Tagesspiegel - 3. Febr. 2009Die Opposition kritisiert Klaus Wowereit wegen seiner Entscheidungen zu Tempelhof. Foto: ddp Nadelstreifenanzug und blaue Krawatte. ...
"Bread and Butter"Berliner Kurier - 3. Febr. 2009Berlin - Nach tagelangem Trommelfeuer der Opposition trommelte jetzt der Regierende: Als "hervorragende Entscheidung" verteidigte Klaus Wowereit die ...
(Übersicht - Neu: Junghanns) Tempelhof: Wowereit attackiert ...Berliner Kurier - 3. Febr. 2009Im Streit um die künftige Nutzung des Flughafens Tempelhof hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Brandenburgs Wirtschaftsminister ...
(Übersicht - Neu: Junghanns) Tempelhof: Wowereit attackiert ...Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - 3. Febr. 2009Berlin/Potsdam (ddp-lbg) Im Streit um die künftige Nutzung des Flughafens Tempelhof hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Brandenburgs ...
Tempelhof: Wowereit attackiert Brandenburgs WirtschaftsministerBerliner Kurier - 3. Febr. 2009Im Streit um die künftige Nutzung des Flughafens Tempelhof hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Brandenburgs Wirtschaftsministers ...
Ein wichtiger SchrittKölner Stadt-Anzeiger - 3. Febr. 2009Wie gestern Iris Poth, die Chefin der Kreis-Wirtschaftsförderung, berichtete, ist bei dem Projekt auch der Flughafen Berlin-Tempelhof als Konkurrent mit im ...

Montag, 2. Februar 2009

„Das Thema Tempelhof“ e. V. startet das Volksbegehren zur Herbeiführung von Neuwahlen in Berlin.

„Das Thema Tempelhof“ informiert, Pressemitteilung vom 02.02.2009

Die große Entfremdung zwischen der Berliner Bevölkerung und dem amtierenden Berliner Senat macht Neuwahlen umgehend notwendig.

Der Verein „Das Thema Tempelhof“ e.V. startet heute das Volksbegehren mit dem Titel:
„Berlin will Neuwahlen jetzt und stimmt daher für eine vorzeitige Beendigung der 16. Wahlperiode des Abgeordnetenhauses von Berlin!“.

Dazu sagt Wolfgang Przewieslik, Vereinsvorsitzender „Das Thema Tempelhof“ e. V. :
„Die Rot-Rote Senatskoalition hat die erst 2006 mit großer Mehrheit geschaffenen direktdemokratischen Verfassungselemente (Volksbegehren/Volksentscheid) politisch diskreditiert und in den zentralen Politikfeldern Bildung, Kultur, Wirtschaft, Arbeit und Haushalt eklatant versagt.

Insbesondere das selbstherrliche Verhalten des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit löste vielfach Empörung aus. Viele Bürger haben in diesem Verhalten eine Missachtung ihrer demokratischen Rechte und eine unzulässige Ausnutzung des Regierungsvorteils gesehen. Wir legen nun hiermit ein genehmigungsfähiges Volksbegehren vor, das der Berliner Bevölkerung die Möglichkeit gibt, die jetzige Koalition abzuwählen und ein neues Regierungsmandat zu vergeben.
Als Verein „Das Thema Tempelhof“ e.V. fühlen wir uns besonders der Förderung der demokratischen Kultur im Land Berlin verpflichtet und halten es daher für dringend geboten, dass die aktuelle Senats-Koalition, die das Votum von knapp 530 000 Tempelhof-Befürwortern vor allem politisch nicht aufgenommen hat, sich nun umgehend dem Wähler stellt.“
Das Ziel ist, innerhalb von 6 Monaten mindestens 50 000 Vertrauensunterschriften zu sammeln.

Unterschriftsberechtigt sind alle Wahlberechtigten für die Berliner Abgeordnetenhauswahlen, d. h. Volljährigkeit und der 1. Wohnsitz in Berlin sind Grundvoraussetzungen für eine gültige Unterschrift. Unterschriftsbögen stehen unter http://www.das-thema-tempelhof.de/volksbegehren/ zum Download bereit.

Die Organisatoren erwarten einen erfolgreichen Verlauf der Unterschriftensammlung und ein vorzeitiges Erreichen der Zielmarke.

31. 01.- 03. 02. 2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Bread & Butter kommt wieder zurück nach Berlin
WELT ONLINE - Veranstaltungsort ist der stillgelegte Berliner Flughafen Tempelhof. Die Macher der Alltagsmoden-Messe einigten sich mit Vermieter Berliner Immobilien ...

Tempelhof: Wowereits Alleingang sorgt für Ärger
WELT ONLINE - Der ehemalige Flughafen wird in den nächsten zehn Jahren für je zwei Monate an die Modemesse vermietet. Eine dauerhafte Nutzung des Hangars durch andere ...

"Die unpassendste Lösung: die Landepiste als Laufsteg"
Berliner Morgenpost - Sollte man stattdessen nicht überlegen, das Flughafen-Tempelhof-Gelände in ein modernes Logistikzentrum umzuwandeln, wo die "Riesen" ihre Waren auf kleinere ...

Tempelhof: Wowereits Alleingang sorgt für Ärger
Berliner Morgenpost - Der ehemalige Flughafen wird in den nächsten zehn Jahren für je zwei Monate an die Modemesse vermietet. Eine dauerhafte Nutzung des Hangars durch andere ...

Wowereit verteidigt Tempelhof-Coup
Berliner Morgenpost - Die Pläne der Fbb für einen "Filmhafen Tempelhof" sind nach den Worten von Vorstand Christoph Fisser nun "gestorben". Es könne nicht mehrfach im Jahr auf- ...

Empörung über Vergabe des Flughafens Tempelhof / Studio Babelsberg ...
Märkische Allgemeine - BERLIN - Nach der Vergabe des Flughafens Berlin-Tempelhof an die Modemesse „Bread & Butter“ haben die Filmstudios in Potsdam-Babelsberg ihren Rückzug von ...

Klaus Wowereits Alleingang hat ein Nachspiel
Berliner Morgenpost - Die Vergabe des Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter wird ein parlamentarisches Nachspiel haben. Auch das Nachbarbundesland Brandenburg ist ...

Wowereit verteidigt seine Tempelhof-Pläne
Bild.de - Von H. BRUNS Die umstrittene Ansiedlung der Modemesse „Bread & Butter“ auf dem Flughafen Tempelhof – für Berlins Regierenden Klaus Wowereit (55, .

Tobias Riegel über die Nutzung von Tempelhof
Neues Deutschland - Wirklich nachdenklich sollte aber die Reaktion der Filmstudios Babelsberg stimmen, die ihre verlockenden Pläne für einen »Filmhafen« Tempelhof nun beleidigt ...

Schlagzeilen von morgen, Dienstag, 3. Februar 2009
News Adhoc - BERLINER MORGENPOST: «Tempelhof: Wowereits Alleingang sorgt für Ärger» / Massive Kritik an Mietvertrag mit Modemesse / Opposition fordert Aufklärung ...

3 Sat zeigt Making Of zu Berlinale-Film "Der Staub der Zeit"
Digitalfernsehen.de - vor 12 Stunden gefundenZu den Szenen im Flughafen Tempelhof, auf dem Kurfürstendamm oder am Berliner Dom gibt der Regisseur Lektionen im Filmemachen. ...

Trotz Kritik: Wowereit verteidigt Tempelhof-Coup
Tagesspiegel - Die Messe wird zwei Monate lang den ehemaligen Flughafen nutzen, wer die restlichen zehn Monate mietet, ist unklar. Auch Fisser signalisierte, weiter ...

«Filmhafen» gestorben
Aschaffenburg 24 - Auch in Tempelhof seien schon früher Filme gedreht worden. Zugleich kenne den Flughafen aufgrund seiner Geschichte auch im Filmland Amerika jeder.

Leere Flugzeuge pendeln von Tegel nach Schönefeld
Berliner Morgenpost - Diese Schwierigkeiten gäbe es nicht, wäre der Flughafen Tempelhof bis zu sechs Monaten nach Eröffnung des Airport Berlin Brandenburg International BBI offen ...

Flugzeuge fliegen zum Parken nach Schönefeld - leer
Berliner Morgenpost - Und das nur, weil der Flughafen Tempelhof zu früh geschlossen wurde. Auf dem Flughafen Tegel wird es eng. Insbesondere Geschäftsflieger haben dort zu wenige ...

News > Politik > (Zusammenfassung - Neu: CDU, FDP, BIM) Trotz ...
Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - Trotz massiver Kritik hält Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an seiner Entscheidung fest, große Teile des Flughafens Tempelhof an die ...

Trotz Kritik: Wowereit bleibt stur
Tagesspiegel - Der Flughafen Tempelhof beherbergt demnächst die Modemesse Bread & Butter. - Foto: dpa Von Christina Schultze, ddp Trotz massiver Kritik hält Berlins ...

Junghanns contra Wowereit
Märkische Allgemeine - Zu der Entscheidung des Berliner Senats, den stillgelegten Flughafen Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter zu vermieten, zeigt sich Brandenburgs ...

(ddp-Interview) Studio Babelsberg: Pläne für Tempelhof sind gestorben
Berliner Kurier - In Tempelhof seien schon früher Filme gedreht worden. Zugleich kenne den Flughafen aufgrund seiner Geschichte auch im Filmland Amerika jeder.

Wowereit steht zu Tempelhof-Entscheidung
Rundfunk Berlin-Brandenburg - Trotz massiver Kritik hält Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an seiner Entscheidung fest, große Teile des Flughafens Tempelhof an die ...

Wowereit verteidigt Modemesse
BZ - Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat die Ansiedlung der Modemesse "Bread & Butter" auf dem Flughafen Tempelhof als "hervorragende ...

Mode zum Abheben
Tagesspiegel - Wie sagte Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin so schön über den Flughafen Tempelhof? Der sei so verdorben - "da schauen schon die Maden raus". ...

Wowereit hält an Tempelhof-Entscheidung fest
Berliner Kurier - n Trotz massiver Kritik hält Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an seiner Entscheidung fest, große Teile des Flughafens Tempelhof an die ...

"Gutes Geschäft" - Wowereit wehrt sich gegen Kritik
Berliner Morgenpost - Klaus Wowereit (SPD) feierte die Rückkehr der Bread & Butter nach Berlin als Erfolg - doch dass der Regierende Bürgermeister den Flughafen Tempelhof an die ...

Messe auf Flughafen Tempelhof Wowereit wehrt sich gegen Kritik an ...
Berliner Morgenpost - Doch seine Entscheidung, der Modemesse den Flughafen Tempelhof zu vermieten, wird massiv kritisiert. Nun argumentiert Wowereit mit einem "guten Geschäft". ...

Am Ende des Laufstegs
Tagesspiegel - Nur ein paar Stunden nach dem Veranstalter Karl-Heinz Müller am Mittwoch verkündet hatte, dass die Messe ab Sommer für zehn Jahre im Flughafen Tempelhof ...

Armer Regiermeister …
Tagesspiegel - Modemesse Bread and Butter zurückkehrt und sich in den nächsten zehn Jahren jeweils zwei Monate auf dem einstigen Flughafen Tempelhof ansiedeln will. ...

Mehr Beschwerden wegen SchönefeldMärkische Allgemeine - POTSDAM - Die Beschwerden wegen Fluglärms am Flughafen Berlin-Schönefeld haben sprunghaft zugenommen. 770 seien es im Jahr 2008 gewesen – nach 50 und 60 in ...

Tempelhof: Parlament muss Vermietung nicht zustimmen
Tagesspiegel - Katerstimmung: Die Modemesse Bread & Butter kehrt nach Berlin zurück und bespielt für jeweils zwei Monate im Jahr das Gelände des Flughafen Tempelhof. ...

In Tegel fehlt Platz für Geschäftsflieger
WELT ONLINE - Diese Schwierigkeiten gäbe es nicht, wäre der Flughafen Tempelhof bis zu sechs Monaten nach Eröffnung des Airport Berlin Brandenburg International BBI offen ...

Konzept für "Filmhafen" gescheitert
WELT ONLINE - Der im Herbst geschlossene Flughafen Tempelhof wird kein "Filmhafen". Nach der Entscheidung des Senats für die Modemesse Bread & Butter betrachte die Studio ...

Sozialdemokraten verärgert über Lindner-Rede
Berliner Morgenpost - Wörtlich sagte Lindner: "Auch bei der Flughafen-Tempelhof-Initiative haben Sie die Leute angelogen, was die Kostenentwicklung angeht. ...

Mietvertrag für Flughafen Tempelhof: Politischer Druck auf ...
Berliner Morgenpost - Die Studio Babelsberg AG hat ihre Ansiedlungspläne für Tempelhof bereits aufgegeben. Sie wollte den stillgelegten City-Airport zum "Filmhafen" machen. ...

Filmhafen Tempelhof: Initiatoren sehen Projekt als gescheitert an
Film-TV-Video (Abonnement) - Für viele überraschend, hat Berlins Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Vergabe der Nachnutzung des Flughafens Tempelhof offenbar zu Chefsache ...

Nach Vergabe an Modemesse ziehen sich Investoren zurück Wowereit ...
Bild.de - „Ohne Tempelhof wäre die ‚Bread & Butter‘ nicht nach Berlin gekommen. Sie bringt im Jahr 100 Millionen Umsatz in die Stadt. Außerdem gibt es weitere ...

Modemesse kommt Filmpark Tempelhof in die Quere
Mitteldeutsche Zeitung - Unterdessen erklärte die Studio Babelsberg AG ihre Pläne für einen «Filmhafen» in dem seit Herbst stillgelegten Flughafen für gescheitert. ...

Vermietung an Modemesse war rechtens Parlament muss nicht ...
Tagesspiegel - Doch wie wird Tempelhof in den restlichen zehn Monaten im Jahr genutzt? Darüber fordern CDU, FDP und Grüne im Stadtentwicklungsausschuss Aufklärung vom ...

Am Ende des Laufstegs
Tagesspiegel - Nur ein paar Stunden nach dem Veranstalter Karl-Heinz Müller am Mittwoch verkündet hatte, dass die Messe ab Sommer für zehn Jahre im Flughafen Tempelhof ...

Armer Regiermeister …Tagesspiegel - Modemesse Bread and Butter zurückkehrt und sich in den nächsten zehn Jahren jeweils zwei Monate auf dem einstigen Flughafen Tempelhof ansiedeln will. ...

Was aus Tempelhof wird, bleibt Wowereits Geheimnis
Berliner Morgenpost - Und sie wird die Hangars am stillgelegten Flughafen Tempelhof, die Fläche davor und auch die Haupthalle nutzen. Das ist gut für Berlin, für die Mode- und ...

Wowereit unter Druck
BZ - einen Themenpark Luft- und Raumfahrt für Tempelhof entwickelt, den sie auf der Abschiedsfeier für den Flughafen auch offiziell vorstellen durften. ...

In Tegel fehlt Platz für Geschäftsflieger
Berliner Morgenpost - Diese Schwierigkeiten gäbe es nicht, wäre der Flughafen Tempelhof bis zu sechs Monaten nach Eröffnung des Airport Berlin Brandenburg International BBI offen ...

Drehort Berlin
Tagesspiegel - Schillertheater und Delphi-Kino huschen durchs Bild, und die Ankunft des Stars in einer PanAm-Maschine wurde korrekt auf dem Flughafen Tempelhof gefilmt ...

„Wowereit schuld an Tempelhof-Chaos“
Tagesspiegel - So wurde der Volksentscheid Flughafen Tempelhof abgewickelt, die Versenkung von Mediaspree fand auch nicht statt und das Kita-Volksbegehren wurde ...

Kündigung für Museum
BZ - Steinle sagte, er hoffe darauf, dass es noch ein Hintertürchen für einen Verbleib des Technikmuseums in Tempelhof gibt.

Technikmuseum muss raus
BZ - Steinle sagte, er hoffe darauf, dass es noch ein Hintertürchen für einen Verbleib des Technikmuseums in Tempelhof gibt.

Technikmuseum erhält Kündigung
BZ - Steinle sagte, er hoffe darauf, dass es noch ein Hintertürchen für einen Verbleib des Technikmuseums in Tempelhof gibt.

Freitag, 30. Januar 2009

29./30. 01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Für die erste Schau im Juli soll das historische Gebäude umgebaut ...
BZ -
Barcelona ist hip, Berlin ist hipper. Und deshalb kehrt die Mode-Messe Bread & Butter nun auch zurück an die Spree - für mindestens 10 Jahre! ...
Mein Ärger Tempelhof und die Mode
BZ -
Bread&Butter in Tempelhof bedeutet, dass der Flughafen nur zwei Monate im Jahr vermietet werden kann. „Bread&Butter“, die Modemesse, die früher in Berlin ...
Ein Flughafen – und drei Konzepte
Tagesspiegel - ‎‎
Von Matthias Oloew Ein Coup stiftet Ärger: die Vermietung des ehemaligen Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread and Butter. ...
Zeitung: Technikmuseum erhält Kündigung für Hangar in Tempelhof
Berliner Kurier
Das Deutsche Technikmuseum ist das erste prominente Opfer des Umzugs der Modemesse «Bread & Butter» auf das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. ...
«Im Moment wissen wir nicht, wohin»
B2B Deutschland
Das Deutsche Technikmuseum ist das erste prominente Opfer des Umzugs der Modemesse «Bread & Butter» auf das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. ...
Zeitung: Technikmuseum erhält Kündigung für Hangar in Tempelhof
Ad-Hoc-News (Pressemitteilung)
Berlin (ddp-bln) Das Deutsche Technikmuseum ist das erste prominente Opfer des Umzugs der Modemesse «Bread & Butter» auf das Gelände des ehemaligen ...
«Im Moment wissen wir nicht, wohin»
Ad-Hoc-News
Berlin (ddp-bln). Das Deutsche Technikmuseum ist das erste prominente Opfer des Umzugs der Modemesse «Bread & Butter» auf das Gelände des ehemaligen ...

Tempelhof und die Mode

Bread&Butter in Tempelhof bedeutet, dass der Flughafen nur zwei Monate im Jahr vermietet werden kann.

„Bread&Butter“, die Modemesse, die früher in Berlin gezeigt wurde und dann nach Barcelona verschwand, kehrt wieder zu uns zurück. Sie wird im Juli auf dem Flughafen Tempelhof eröffnet. Der Regierende Bürgermeister Wowereit gab der Messe einen Mietvertrag über zehn Jahre. Er sagte, „das macht deutlich, welches Potenzial der Flughafen als Location für Kreative hat.“

Ich freue mich sehr, dass die Messe wieder nach Berlin kommt. Dennoch frage ich mich, wie Herr Wowereit auf die Idee kommen kann, den Flughafen so nebenbei für zehn Jahre zu vergeben!

„Bread&Butter“ wird den Flughafen nur zwei Monate pro Jahr nutzen. Was geschieht in den restlichen zehn Monaten? Bisher wurde uns vom Senat immer erklärt, man suche nach einem „Nutzungskonzept“. Das Alliiertenmuseum und die Filmstudios Babelsberg wollten in die Flugzeughangars einziehen. Das können sie jetzt nicht mehr, denn sie müssten dann jeweils zwei Monate im Jahr wieder ausziehen. „Bread&Butter“ belegt in diesen zwei Monaten das gesamte Flughafengebäude inklusive Haupthalle und Vorfeld. Solange die Messe diesen Mietvertrag hat, kann kein anderer Mieter in Tempelhof einziehen.

Das Verhalten unseres Bürgermeisters im Fall Tempelhof wird immer undurchschaubarer: Erst schließt er den Flughafen gegen alle Proteste mit dem Argument, die Verluste seien zu hoch. Als der Flughafen geschlossen ist, verdoppeln sich die Verluste aber auf 38.000 Euro pro Tag!

Dann vergibt Wowereit den Flughafen an allen Entscheidungsverfahren vorbei freihändig an eine Messe, die als Nutzer die Verluste niemals kompensieren kann, aber verhindert, dass weitere Mieter gefunden werden können...Ich glaube, die Zeit ist reif für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Tempelhof. Dort wäre Herr Wowereit verpflichtet, endlich zu erklären, welches Spiel

BZ 30. Januar 2009

Munitionssuche am Flughafen

Im Frühjahr sollen die Bereiche neben den Landebahnen des Flughafens Tegel nach Munition durchsucht werden. Nach Auskunft von Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung werden die Arbeiten notwendig, um die Landebahnen zu verbreitern. Größere Bahnen werden von der Zivilluftfahrt-Organisation für große Flugzeugtypen wie den Airbus A 330 verlangt.

Während sowohl Vertreter des Senats wie auch der Flughafengesellschaft betonen, für den Flugverkehr in Tegel gehe keine Gefahr von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg aus, sehen das Vertreter der Opposition, aber auch des Aktionsbündnisses "be-4-tempelhof" ganz anders.

"Im Zweiten Weltkrieg wurde das Tegeler Gelände immer wieder bombardiert", so Michael Paul vom Aktionsbündnis.

Dabei sorgt er sich vor allem um Bomben mit chemischem Langzeitzünder, die bauartbedingt jederzeit explodieren können. Genau so etwas sei auf dem Siegerland-Flughafen am 28. September 2000 passiert als eine 500-Kilogramm-Bombe direkt unter der Start- und Landebahn explodierte - kurz nach der Landung eines Flugzeugs.

29. Januar 2009 04.00 Uhr, Philipp Appelt

Ein Flughafen – und drei Konzepte

Wer plant Berlin? Die Vermarktung von Tempelhof offenbart das Organisationschaos im Senat

Ein Coup stiftet Ärger: die Vermietung des ehemaligen Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread and Butter. Zweimal im Jahr wird sie stattfinden, auf zehn Jahre sind die Verträge unterschrieben, und der Regierende Bürgermeister strahlt. Der Haken: Offenbar hat Klaus Wowereit (SPD) mit niemandem über die Verhandlungen gesprochen. Alle, die sich sonst Gedanken um die Zukunft des geschichtsträchtigen Areals machen, sind düpiert – sie müssen es sein. Vor allem seine Stadtentwicklungssenatorin. Doch Ingeborg Junge-Reyer (SPD) verteidigt in der Öffentlichkeit tapfer die Entscheidung für die Modemesse. Der Vertrag sei ein großer Gewinn für die zukünftige Nutzung von Tempelhof.

Was sie nicht sagt: Die Arbeit ihrer Verwaltung, die einen sogenannten Call for Ideas startete, um Ideen für die Zukunft von Tempelhof zu sammeln, ist über Nacht Makulatur. Denn die Messe will den ganzen Flughafen inklusive Hangars und Haupthalle nutzen. Das wollen die Studios Babelsberg auch in ihrer Vision eines „Filmhafens Tempelhof“. Deren Chef Carl Woebcken war am selben Tag, als Wowereit über seinen Coup strahlte, schwer enttäuscht, fühlte sich hintergangen und sprach von einem größtmöglichen Unglück für seine Pläne.

Die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die das Terminalgebäude verwaltet und vermietet, erklärt lapidar, besser wäre es gewesen, wenn Woebcken über seine Ideen mit ihnen gesprochen hätte und nicht, wie geschehen, sich ausschließlich am Call for Ideas beteiligt hätte. Der ist nämlich Sache der Stadtentwicklungsverwaltung. Doch die BIM untersteht der Aufsicht der Finanzverwaltung von Senator Thilo Sarrazin (SPD). Unklar bleibt daher auch das Schicksal der weiteren Interessenten. Wird das Alliiertenmuseum einziehen? Kann das Technikmuseum seine Depots behalten? Und was wird mit den Nutzern des Clubs im Hangar 2?

Drei SPD-Mitglieder und keine klare Linie zu Tempelhof. Die Kritik der Opposition lässt nicht lange auf sich warten. Für CDU-Partei- und Fraktionschef Frank Henkel „offenbart sich hier das ganze Chaos um die Nachnutzung in Tempelhof“. Franziska Eichstädt-Bohlig, Fraktionsvorsitzende der Grünen, erklärt, „ein kluger Hauswirt hätte sich erst um eine Dauernutzung bemüht, aber Rot-Rot zäumt das Pferd von hinten auf“. Martin Lindner, Fraktionschef der FDP, spottet: „Alles deutet darauf hin, dass der Wowereit-Senat noch nicht einmal ansatzweise ein tragfähiges und auf Dauer angelegtes Nachnutzungskonzept hat.“

Die BIM hält dagegen. Durch die Vergabe an die Messe werde Tempelhof als Kreativstandort bekannt gemacht und zahle darüber hinaus einen „sehr attraktiven“ Mietzins. Die Opposition bemängelt, durch die langfristige Vermietung des gesamten Gebäudes und des Vorfelds für nur kurze Zeit seien andere Nutzer auf Dauer blockiert.

Der Spott der Opposition ist von derselben Art, die den Senat auch an anderer Stelle trifft. Stichwort Spreedreieck: Finanzsenator Thilo Sarrazin erbt einen verkorksten Grundstückstauschvertrag, mit dem das Land das Deutsche Theater in seinem Eigentum behält und dafür den Erben ein höchst markantes Stück Bauland an der Spree gibt. Aus dem an sich schon fehlerhaften Vertrag zieht der Senat keine Lehren, lässt sich stattdessen vom neuen Grundstückseigentümer und Bauherrn am Spreedreieck vorführen und unter Handlungsdruck setzen.

Finanz- und Stadtentwicklungsverwaltung schieben sich in der Folge jahrelang gegenseitig die Verantwortung zu, damit der Senat nicht vom Bauherrn wegen diverser Verfahrensfehler und Zeitverzögerungen vor Gericht gezerrt wird, und lassen alle Sorgfaltregeln außer Acht. Am Ende steht ein Desaster: Filetgrundstücke gehen für wenig Geld über den Tisch, und das neue Haus ist darüber hinaus viel größer als vertraglich vereinbart. Doch selbst davon hat der Senat nichts, denn er verzichtet ausgerechnet an dieser prominenten Stelle auf die sonst in solchen Fällen übliche Nachzahlungsverpflichtung. Diese Klausel in Kaufverträgen greift, wenn Grundstückskäufer doch höher bauen dürfen als zunächst geplant und dann nachträglich zum vereinbarten Kaufpreis etwas nachlegen müssen. Derzeit versucht ein Untersuchungsausschuss, Licht nicht nur in dieses Dunkel zu bringen.

Stichwort Humboldthafen: Auch hier plant der Senat, prominente Flächen zwischen Hauptbahnhof und dem Museum Hamburger Bahnhof en bloc an einen Investor zu vergeben, der nicht nur dem Land eine neue Kunsthalle, sondern auch noch ein Museum für zeitgenössische Kunst baut, in dem der Bauherr darüber hinaus auch noch seine eigene Sammlung unterbringen soll.

Stolz präsentiert diese Ausschreibung der Regierende Bürgermeister während einer kleinen Schiffsfahrt auf dem Hafenbecken und weist dabei seiner Stadtentwicklungssenatorin die Rolle einer Statistin zu. Jetzt hat diese Ausschreibung nicht die gewünschte Resonanz gefunden, das ehrgeizige Projekt droht zu scheitern, und Klaus Wowereit als amtierender Kultursenator lässt seinen Sprecher trotzig ausrichten: Klappt es nicht auf diesem Wege, dann bauen wir die Kunsthalle eben selber.

Stichwort Mediaspree: Der Senat plant jahrelang große Büro-, Geschäfts- und Hotelkomplexe an den Ufern von Kreuzberg und Friedrichshain, der Regierende lässt sich bei Spatenstich und Eröffnung der Veranstaltungshalle O2-World feiern. Als aber ein Bürgerentscheid auf Bezirksebene die Pläne, die nun der Bezirk weiterführt, ins Wanken bringt, zieht sich der Senat zurück: Der Bezirk sei zuständig. Und der verlangt, dass sich millionenschwere Investoren vor einem Sonderausschuss aus Bezirksverordneten und Initiativgruppenvertretern für ihre Projekte rechtfertigen müssen.

Stichwort Alexanderplatz: Seit dem Mauerfall plant der Senat ein Hochhausquartier, für das es auch 20 Jahre später noch keinen Bedarf gibt. Investoren, die anderswo einen Turm bauen wollen, werden aber ausgebremst. Der Stadtentwicklungssenatorin, um eine Schönheitskur für den zentralen Platz bemüht, fährt der Regierende Bürgermeister bei einer Stadtrundfahrt in die Parade: Hässlich sei der Platz geworden, sonst nichts.

Ein Coup stiftet Ärger. Und es sieht ganz so aus, als müsse der Senat sich für seine Planungspannen auf viel Gegenwind einstellen.

Unser hochverehrter Gutsherr hat gesprochen

Mode, kein Spaß

Nach Tempelhof kommt die Modemesse “Bread & Butter”, zehn Jahre lang für jeweils zwei Monate im Jahr. Basta! Den Rest der Zeit stehen die Hangars halt leer.

Die anderen Interessanten - darunter das Filmstudio Babelsberg, das Alliierten Museum, das Technikmuseum, die Luftwaffensamlung aus Gatow - sollen doch bleiben wo der Pfeffer wächst. Zumindest ist Wowereit ehrlich: Der vom Senat ausgerufene Ideenwettbewerb war - man ahnte es ja bereits - doch nur eine Augenwischerei (obwohl: mir persönlich hatte ja die Idee gefallen, das Flugfeld in eine Mischung aus Puff und Spielkasino zu verwandeln, damit die Dealer aus der Hasenheide was zum Aufwärmen haben).

So wie man die Berliner SPD kennt (hey, das war immerhin die Partei, die uns glaubhaft gemacht hat, sie hätte nichts mit dem Bankenskandal zu tun), können eigentlich nur drei Gründe hinter solche einer Entscheidung stecken: Planlosigkeit, Ahnungslosigkeit oder Vetternwirtschaft. Mal sehen, wie es weiter geht.

Und weil unser geliebter Oberbürgermeister schon mal am entscheiden war, ging es gestern gleich weiter in Sachen Volksentscheid “Pro Reli”. Damit die Bürgerbeteiligung auch hübsch überschaubar bleibt und man ordentlich extra Kohle ausgeben kann, wurde eine Koppelung an die Europawahl abgelehnt.

Ein Schelm, wer dabei an Taktik denkt.

Quelle: Zitty (Lutz Göllner)

Donnerstag, 29. Januar 2009

Der Ideenwettbewerb für Tempelhof war eine Farce (oder: "Ich bin kein Trickser, ich bin die Regierung")

ANGEMERKT: Konzeptionslos
Der Ideenwettbewerb für Tempelhof war eine Farce, findet Antje Schroeder

Wohl niemand würde eine Wohnung mieten, die er ein paarmal im Jahr für den Kumpel des Vermieters räumen muss. Genau das schien sich der Berliner Senat aber vorzustellen, als er den Flughafen Tempelhof an die Modenschau Bread & Butter vermietet hat. Trotz aller Beschwichtigungsrhetorik hat die Rathausspitze damit aber eine Festlegung über zehn Jahre, vielleicht sogar länger getroffen.

Sicherlich ist die Rückkehr der Schau eine gute Sache für die Stadt. Doch eine anderweitige Nutzung des Flughafens ist kaum noch vorstellbar. Schließlich nutzt die Messe nicht irgendwelche abgelegenen Büros, sondern zentrale Teile des Gebäudes – und die komplett. Höchstens andere zeitlich begrenzte Veranstaltungen, wie Partys, Ausstellungen oder eben Messen, kommen noch zur Nutzung in Frage.

Der Senat hat damit seine Konzeptionslosigkeit beim Thema Tempelhof erneut unter Beweis gestellt. Während die Verwaltung erst zum Ideenwettbewerb aufruft, schließt die Rathausspitze nun die meisten Vorschläge mit einem Federstrich aus.

Quelle: Märkische Allgemeine

Babelsberg fühlt sich bei Tempelhof übergangen

Standortvergabe an Bread & Butter

Babelsberg fühlt sich bei Tempelhof übergangen

Die Filmstudios Babelsberg reagieren verärgert auf die Vergabe des stillgelegten Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter. Die Filmbetriebe hatten sich für die künftige Nutzung des Gebäudes beworben. Jetzt fühlen sie sich ausgebootet. Klaus Wowereit kann den Ärger jedoch nicht nachvollziehen.

Die Nachricht des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD), dass sich die Modemesse Bread & Butter für zehn Jahre im Flughafen Tempelhof einmietet, hat harsche Kritik hervorgerufen.Der Chef der Filmbetriebe Berlin Brandenburg (Fbb) und Vorstand der Fbb-Tochter Studio Babelsberg AG, Carl Woebken, nannte die Vorgehensweise des Senats „hammerartig“ und kündigte juristische Schritte an, um prüfen zu lassen, „ob es bei der Vergabe mit rechten Dingen zugegangen“ ist.
Die Fbb hatte sich mit ihrem Tempelhof-Konzept für ein „Internationales Film- und Kreativzentrum“ am Investoren-Interessensbekundungsverfahren der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dem Call for Ideas, beteiligt. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) begrüßte indessen die Rückkehr der Modemesse Bread & Butter. Er sprach von einer „Superperspektive“ für die Modestadt Berlin und die Weiterentwicklung von Tempelhof. Die Vereinbarung bedeuteaber nicht, dass andere Anwärter für den Flughafen nicht zum Zuge kämen: Die Messe nutze das Gelände nur wenige Wochen im Jahr, sagte Wowereit. Am vergangenen Freitag hatte sich die Bread & Butter, zuvor in Köln und Berlin beheimatet, nach drei Jahren aus Barcelona verabschiedet.

Erst vor zehn Tagen hatte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher mitgeteilt, dass der Call for Ideas 61 Vorschläge hervorgebracht habe und man diese nun in den nächsten Monaten auswerte. Neben den Filmbetrieben hatten sich auch Unternehmen wie die deutsche Wohnungsbaugesellschaft Vivacon AG beworben. Woebken nannte den Call for Ideas die „größte Farce in der deutschen Nachkriegszeit“ bei der Immobilienverwertung, da offenbar längst hinter verschlossenen Türen mit der „Bread & Butter“ verhandelt worden sei. „Damit können wir uns jetzt mit unserem Tempelhof-Konzept verabschieden“, sagte Woebken Morgenpost Online.

Quelle: dpa/BMO

NIcht vergessen - Zitat Wowereit:„Ich bin kein Trickser, ich bin die Regierung“

Dienstag, 27. Januar 2009

Wowereit und die Berliner SPD haben große Probleme mit der Demokratie!

Wer Demokratie will, darf nicht tricksen

Samstag, 24. Januar 2009 02:07 - Von Jochim Stoltenberg

Das sind schöne Demokraten, Berlins Sozialdemokraten! Erst versprechen sie vollmundig mehr Bürgerbeteiligung. Wenn die Bürger dieses Angebot annehmen, das Ergebnis eines Volksbegehrens oder in der Endstufe eines Volksentscheids den Damen und Herren in den Führungsgremien der Partei aber nicht passt, dann wird ignoriert, verzögert oder übel getrickst, um Volkes Stimme schnell wieder zum Schweigen zu bringen.

So wurde der Flughafen Tempelhof abgewickelt, so folgenlos bleibt bislang die Versenkung von Mediaspree. Nun soll auch noch in Sachen Pro Reli manipuliert und obendrein eine Menge Geld zum Fenster hinaus geworfen werden. Der Regierende Bürgermeister zeigt ein höchst bedenkliches Verständnis auch von innerparteilicher Demokratie, wenn er, wie an diesem Wochenende während der SPD Klausurtagung im mecklenburgischen Fleesensee, selbst in Fragen von Religion und Ethik blinde Gefolgschaft zumindest aller sozialdemokratischer Mandatsträger verlangt.

Bleibt der Regierende einmal mehr stur und boykottiert die ebenso logische wie finanziell und organisatorisch einzig vernünftige Zusammenlegung von Volksentscheid über Pro Reli und Europawahl am 7. Juni, handelt er zwar legal, beweist aber erneut eine aus Trotz gespeiste Arroganz der Macht, die zunehmend schwer erträglich ist. Dass Pro Reli das erfolgreichste Volksbegehren Berlins ist, muss Klaus Wowereit ähnlich überrascht und politisch verärgert haben wie im April der knapp gescheiterte Entscheid über die Zukunft Tempelhofs. Wer aber wie er und seine rot-rote Koalition (gegen Bedenken der CDU) vor vier Jahren ganz bewusst die Basisdemokratie stärken wollte, der muss sich dem fairen politischen Streit stellen. Wowereit scheut diesen, weil er ihn offensichtlich fürchtet. Anders als im Fall Tempelhof ist die Pro-Reli-Abstimmung keine im Kern auf das alte West-Berlin beschränkte Initiative, sondern eine ganz Berlin bewegende Frage. Zudem ist Pro Reli wesentlich breiter aufgestellt: Christen, Juden und Muslime engagieren sich ebenso wie Neu-Berliner, SPD-Linke wie die Stellvertretende Bundesvorsitzende Andrea Nahles oder Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bekennen sich zu Pro Reli ebenso wie ein Bürgertum, das nach langer Zeit wieder selbstbewusst seine Stimme erhebt.

Soll eine faire und dauerhaft akzeptierte Entscheidung gefällt werden, dann müssen so viele Berliner wie irgend möglich zur Wahlurne gelockt werden. Das garantiert allein die Verbindung des Volksentscheids mit der Europawahl. Wer wie Wowereit bockig darauf beharrt, den Entscheid ein paar Wochen vorzuziehen, hat dafür keine einleuchtenden Gründe. Der trickst, manipuliert und verschwendet viel Geld in einer armen Stadt. Und wer sagt eigentlich, dass, je mehr Berliner am 7. Juni zur Wahlurne schreiten, die Chancen allein für Pro Reli steigen?

Selten war das Vertrauen Klaus Wowereits in seine vermeintliche Klientel so gering wie in diesen Tagen. Und bereuen könnte er seine Anti-Reli-Trickserei auch noch: 2013, wenn er als Kanzlerkandidat in weniger gottlosen Regionen Deutschlands auf Stimmenfang gehen will.

Quelle: Berliner Morgenpost

Senatsverwaltung hält offenbar weitere Gutachten unter Verschluss!

Schon im August 2007 (!) die taz:
"Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hält offenbar ein Gutachten unter Verschluss, das die Bedeutung des Flughafens Tempelhof für den Biotop- und Artenschutz beweist. Bereits seit September 2006 liegt der Senatsverwaltung das Ergebnis einer Untersuchung vor, die sie 2004 in Auftrag gegeben hat. Demnach beherbergt das 386 Hektar große Gelände eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil vom Aussterben bedroht sind."
Der Senat verschweigt die Bedeutsamkeit des Flugfeldes Tempelhof für seltene Pflanzen und Tierarten, deswegen hält er dieses Gutachten unter Verschluss.


Naturgelände Tempelhof
Seltene Vögel lieben Tempelhof


Der Senat verschweigt die Bedeutung des Flugfeldes Tempelhof für seltene Pflanzen und Tierarten, so die Grünen. Er halte deswegen ein Gutachten unter Verschluss. VON JENNY BOHSE

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hält offenbar ein Gutachten unter Verschluss, das die Bedeutung des Flughafens Tempelhof für den Biotop- und Artenschutz beweist. Bereits seit September 2006 liegt der Senatsverwaltung das Ergebnis einer Untersuchung vor, die sie 2004 in Auftrag gegeben hat. Demnach beherbergt das 386 Hektar große Gelände eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil vom Aussterben bedroht sind. Etwa vier Fünftel der Fläche werden als "besonders wertvolle" Lebensräume eingeschätzt. Sie befinden sich vor allem zwischen den beiden Start- und Landebahnen. Zudem werden 52 Prozent der dort lebenden Vogelarten als besonders gefährdet eingestuft.

So haben die vier Gutachter - Experten für Biologie und Flora - herausgefunden, dass 20 bis 25 Prozent des Berliner Lerchenbestandes in dem Gebiet zu Hause ist. Von den insgesamt 236 Bienen- und Wespenarten, die auf dem Gelände nachgewiesen wurden, galten drei bisher sogar als ausgestorben. Die Experten betonen daher, dass bei der weiteren Planung zur zukünftigen Nutzung des Geländes dessen herausragende Bedeutung für den Naturschutz mit berücksichtigt werden muss. Der Flughafen Tempelhof soll Ende Oktober 2008 geschlossen werden. Bisher ist völlig unklar, was danach mit dem Gelände passieren soll.

Die Grünen glauben den Grund zu kennen, warum der Senat die Studie noch nicht veröffentlicht hat. "Wenn der Senat dem Gutachten Folge leisten will, muss er sich in seiner Planung sehr einschränken", sagt die Landesvorsitzende der Grünen, Irma Franke-Dressler. Sämtliche Ideen, die Bürger in einer Online-Befragung des Senats vorgeschlagen hätten, wären nicht mehr realisierbar. Selbst wenn man dem am häufigsten genannten Wunsch nach einer Grünfläche nachkommen würde, wäre das Problem des Naturschutzes noch nicht geklärt.

Die Grünen sind dafür, aus dem Areal einen "Berliner Centralpark" als "grüne Lunge der Stadt" zu machen. Die Ergebnisse des Gutachtens dürften dabei aber nicht unter den Tisch fallen.
Das Gutachten sei eine rein senatsinterne Angelegenheit, dessen Bestandsaufnahme selbstverständlich in die weiteren Planungen mit einfließen werde, sagt hingegen Manuela Damianakis, Sprecherin der Stadtentwicklungsverwaltung. Neben der Sicht der Naturschützer müsse das Gebiet aber auch unter städtebaulichen und verkehrstechnischen Fragen betrachtet werden. An eine komplette Bebauung werde nicht gedacht, so Damianakis. Wenn überhaupt, solle in Zukunft lediglich das Randgebiet bebaut werden.

Tagesspiegel 27.01.2009 - Die Raucher-Offensive

Die Raucher-Offensive Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen - Tagesspiegel - Berlin
Berlins drittes Volksbegehren hat begonnen: Nach dem Streit um den Flughafen Tempelhof und Pro Reli will nun eine Initiative das Qualmverbot in Lokalen ...

Tagesspiegel 26.01.2009 - Berlin bei Volksbegehren auf Platz eins

Berlin bei Volksbegehren auf Platz eins Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen - Tagesspiegel - Berlin -
An dieser zweiten Grenze scheiterte der Volksentscheid zum Flughafen Tempelhof: Es waren einfach nicht genug Berliner zu den Urnen gekommen. ...

Sonntag, 25. Januar 2009

Tagesspiegel 25.01.2009 - Ihr gutes Recht

Ihr gutes Recht - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen -
Tagesspiegel - Berlin -
Und vor einem Jahr zwang der – knapp verlorene – Volksentscheid zum Flughafen Tempelhof den Senat, die umstrittene Schließung zu verteidigen.
...
Zu entscheiden ist entscheidend - der Souverän hat die Wahl. Berlin ist zur Hauptstadt der direkten Demokratie geworden. Wer herrscht, muss sich stellen. Gibt es ein besseres Rezept gegen sinkende Wahlbeteiligung und Politikverdrossenheit?

24./25. 01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Die SPD benennt Probleme, hat aber keine Lösungen
Berliner Morgenpost -
Die Debatten um den Flughafen Tempelhof, die Brandbriefe der Schulleiter, die Forderungen nach einem Wahlpflichtfach Religion haben die größte ...
Berliner Morgenpost: Die SPD benennt Probleme, hat aber keine ...
FinanzNachrichten.de -
Berlin (ots) - Die Debatten um den Flughafen Tempelhof, die Brandbriefe der Schulleiter, die Forderungen nach einem Wahlpflichtfach Religion haben die ...
Die SPD benennt Probleme, hat aber keine Lösungen
Berliner Morgenpost -
Die Debatten um den Flughafen Tempelhof, die Brandbriefe der Schulleiter, die Forderungen nach einem Wahlpflichtfach Religion haben die größte ...
Ihr gutes Recht
Tagesspiegel -
Und vor einem Jahr zwang der – knapp verlorene – Volksentscheid zum Flughafen Tempelhof den Senat, die umstrittene Schließung zu verteidigen. ...

Volksbegehren richten sich immer gegen die Regierung

Sonntag, 18. Januar 2009 02:42 - Von Christine Richter

Es ist schon erstaunlich: Kaum tritt in Berlin eine Initiative auf, um Stimmen für ein Bürgerbegehren zu sammeln, und findet dann für ihr Anliegen überaus große Resonanz, schon versuchen die politisch Verantwortlichen alles, um diese Initiative zu behindern.

Zu erleben war dies beim Flughafen Tempelhof, als die Initiatoren mit Hilfe der Wirtschaftsverbände, der CDU, der FDP und anderer vernünftiger Menschen für den Erhalt kämpften und das Unterschriftensammeln mit kleinen Tricks erschwert wurde. Aktuell kann man dies nun wieder beim Volksbegehren für die Einführung eines Wahlpflichtfachs Religion / Ethik beobachten, das die erste wichtige Stufe überwunden hat und nun auf einen Volksentscheid zusteuert. SPD und Linkspartei - aber wieder einmal und allen voran der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) - versuchen, einen Erfolg zu erschweren. Die neuste Idee: Die endgültige Abstimmung, also der Volksentscheid, soll nach Wowereits Willen nicht am Tag der Europawahl am 7. Juni stattfinden, sondern so schnell wie möglich. Wenn die Menschen am 7. Juni zur Abstimmung gehen, ist es nämlich gut möglich, dass das erforderliche Quorum von rund 610 000 Stimmen erreicht wird. Dann müssten zwar immer noch die Mehrheit der abgegebenen Stimmen "Ja"-Stimmen sein, aber das wäre möglicherweise zu schaffen, wenn die erste Bedingung erfüllt wird. Welch durchschaubares Manöver.

Verwunderlich sind die Reaktionen der amtierenden Regierung auch deshalb, weil gerade SPD und Linkspartei - unterstützt von den Grünen - mehr Bürgerbeteiligung wollten. "Mehr Demokratie" hieß vor wenigen Jahren das Zauberwort. Nicht nur in Berlin setzten sich Sozialdemokraten, Linke und Grüne dafür ein, dass die Bürger über Stadt- und Kommunalpolitik bestimmen sollen. Damit das Volk nicht von vornherein von einer Initiative abgeschreckt wird, wurden in Berlin sogar die Quoren gesenkt. Die Position der CDU, die gegen eine solche Verfassungsänderung war, wurde ignoriert.

Doch wie das so ist im politischen Alltag: In ihrer Begeisterung für mehr Bürgerbeteiligung hat Rot-Rot-Grün vergessen, dass sich solche Initiativen stets gegen die jeweiligen Regierungen richten. Ein Volksbegehren, mit dem das Anliegen der Regierung unterstützt wird, wäre ja auch Unsinn. Wer sich wundert, dass diejenigen, die mit der Regierungspolitik unzufrieden sind, Volksbegehren starten, der hat nicht mitgedacht.

Und das Volk will - so zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre - mitreden. Das wurde bei der Debatte über den Flughafen Tempelhof, beim Projekt Mediaspree im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und jetzt beim Religionsunterricht deutlich. Eine kluge Regierung sollte darauf bedacht sein, dass Volks Wille sich auch entfalten kann. Das geht nur an einem Termin, an dem möglichst viele Menschen ihre Stimme abgeben können. Und deshalb gehört die Festlegung eines solchen Termins zum Thema "Mehr Demokratie" dazu. Unabhängig davon, wer die Regierung stellt.

Quelle: Berliner Morgenpost

Samstag, 24. Januar 2009

Tagesspiegel 24.01.2009: "Das Rotlichtviertel ist Schwachsinn"

„Das Rotlichtviertel ist Schwachsinn“ Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen Tagesspiegel - Berlin -
Nur wenige lachen, die Stimmung in der Haupthalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof ist gespannt. Mehrere hundert Zuhörer sind gekommen, um mit dem Senat ... ...Moulin-Rouge und Go-go-Girls? Oder doch lieber ein Neubaugebiet? Wie Senatsbaudirektorin Regula Lüscher im ehemaligen Flughafen Tempelhof über die Zukunft des Areals diskutierte...

23.01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Kühne Idee: Tempelhof wird ein Berg
WELT ONLINE
Der Berliner Architekt hat ein Konzept entwickelt, das auf den geschlossenen und ungenutzten Flughafen Tempelhof einen Berg stellt. ...
Wer Demokratie will, darf nicht tricksen
Berliner Morgenpost -
So wurde der Flughafen Tempelhof abgewickelt, so folgenlos bleibt bislang die Versenkung von Mediaspree. Nun soll auch noch in Sachen Pro Reli manipuliert ...
„Das Rotlichtviertel ist Schwachsinn“
Tagesspiegel - vor 13 Stunden gefunden
Wie Senatsbaudirektorin Regula Lüscher im ehemaligen Flughafen Tempelhof über die Zukunft des Areals diskutierte. Was soll aus Tempelhof werden? ...
„Das Rotlichtviertel ist Schwachsinn“
Tagesspiegel -
Nur wenige lachen, die Stimmung in der Haupthalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof ist gespannt. Mehrere hundert Zuhörer sind gekommen, um mit dem Senat ...
Berliner Morgenpost: Wer Demokratie will, darf nicht tricksen ...
PresseEcho.de (Pressemitteilung) -
So wurde der Flughafen Tempelhof abgewickelt, so folgenlos bleibt bislang die Versenkung von Mediaspree. Nun soll auch noch in Sachen Pro Reli manipuliert ...
Berliner Morgenpost: Wer Demokratie will, darf nicht tricksen ...
news aktuell (Pressemitteilung) -
So wurde der Flughafen Tempelhof abgewickelt, so folgenlos bleibt bislang die Versenkung von Mediaspree. Nun soll auch noch in Sachen Pro Reli manipuliert ...
1.000-m-Riese auf dem Tempelhof-Gelände?
Krone.at -
Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof will ein Architekt den Bewohnern der deutschen Bundeshauptstadt einen eigenen Hausberg errichten. ...
Der Berg ruft
Krone.at -
Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof will ein Architekt den Bewohnern der deutschen Bundeshauptstadt einen eigenen Hausberg errichten. ...
Kühne Idee für Tempelhof: Berlins erster Eintausender
Berliner Morgenpost -
Der Berliner Architekt hat ein Konzept entwickelt, das auf den geschlossenen und ungenutzten Flughafen Tempelhof einen Berg stellt. ...

Mittwoch, 21. Januar 2009

Weltkulturerbe statt Megapuff - Pressemitteilung von: Aktionsbündnis „be-4-Tempelhof.de“

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de wirbt für eigenen Vorschlag beim "Call for Ideas"
Radiospots für Volksbegehren-Aktion am kommenden Sonnabend
Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de hat sich mit einem eigenen Vorschlag am "Call for Ideas" des Berliner Senats beteiligt.


Volker Perplies vom Aktionsbündnis: "Wir haben unser bereits im laufenden Volksbegehren verfolgtes Konzept einer "UNESCO Welterbestätte Flughafen Tempelhof" noch einmal präzisiert und bieten eine Lösung an, die sowohl wirtschaftlich tragfähig ist, wie auch dem historischen Ort gerecht wird. "

Kern des Konzepts ist der Plan, Tempelhof als Denkmal von weltgeschichtlichem Rand, zum Weltkulturerbe der UNESCO erheben zu lassen.
Der Flughafen soll dabei in seinem heutigen, authentischen Zustand erhalten werden. Mit Rücksicht auf die aktuellen politischen Verhältnisse wird von einem Weiterbetrieb als Verkehrsflughafen abgesehen.

Die Nutzung konzentriert sich, wie im laufenden Volksbegehren empfohlen, auf eine Funktion als Sonderflughafen mit Schwerpunkt Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen und Nutzung durch die Geschäftsluftfahrt. Dies wird ergänzt durch die Ansiedlung luftfahrtnaher Unternehmen, luftfahrtbezogener Aus- und Weiterbildung und historisch-musealer Nutzung.

Michael Paul vom Aktionsbündnis: "In unserem Konzept werden verschiedene in der Öffentlichkeit diskutierte Vorschläge aufgegriffen und gemeinsam realisiert. Zugleich bietet das Konzept die Chance, in einem breiten gesellschaftlichen Konsens, eine wirtschaftlich tragfähige und zukunftsorientierte Nutzung für Tempelhof zu schaffen. Für dieses Konzept gibt es sogar schon konkrete Investoren.

Wenn Klaus Wowereit lamentiert „...es sei bösartig, wenn einige immer wieder penetrant behaupten würden, dem Senat falle für das Areal nichts ein“, und dann als 'Höhepunkt' ein Rotlichtviertel präsentiert, dann ist dies doch eben der letzte Beleg dafür. Die meisten Berliner wissen genau, wofür ein Flughafen gut ist: Zum Fliegen natürlich!

Ab heute wirbt das Aktionsbündnis auch im Radio für das Volksbegehren für ein Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof.

Andreas Donati vom Aktionsbündnis: "Immer wieder hat man den Berlinern vorgegaukelt, dass letzte Urteil sei gefallen. Dabei ist der Rechtsweg für Tempelhof noch lange nicht ausgeschöpft. Die inzwischen rund 11.000 Unterschriften für unser Volksbegehren und rund 6000 Unterschriften für das Bürgerbegehren sprechen eine deutliche Sprache."

In einer Sonderaktion sammelt das Aktionsbündnis am kommenden Sonnabend ganztägig am Adlerkopf vor dem Flughafengebäude und am Platz der Luftbrücke Unterschriften für die laufenden Volksbegehren. Für Auto- und Taxifahrer gibt es eine besondere "Drive-In" Gelegenheit. Jederzeit abrufbar sind die Formulare auch im Internet unter www.pro-tempelhof.de.

Das Konzept ist auch unter der Internetadresse: www.be-4-tempelhof.de/downloads/Call-for-Ideas-THF.pdf aufrufbar.

21.01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Vom Flughafen zum Riesen-Puff
virtualnights.de - steht ihr eher dahinter oder dagegen einer eröffnung Also da ich ein "Nicht Berliner" bin, stehe ich diesem Flughafen nicht sonderlich patriotisch nahe. ...

Was wird aus dem Flughafen Tempelhof?
ImmobilienNews - Das News-Portal von ImmobilienScout24 - Wer sich noch weiter informieren möchte: Die 12 ausgewählten Wettbewerbsentwürfe der ersten Stufe werden im Rahmen der Ausstellung „ Tempelhof – Geschichte ...

Bread&Butter for Tempelhof
Berliner Kurier - vor 2 Stunden gefunden... Juli in den Hangars des kürzlich geschlossenen Flughafens Tempelhof stattfinden - eine szenigere Location dürfte sich derzeit kaum finden lassen. ...

Weltkulturerbe statt Megapuff
openPR.de (Pressemitteilung) - Volker Perplies vom Aktionsbündnis: "Wir haben unser bereits im laufenden Volksbegehren verfolgtes Konzept einer "UNESCO Welterbestätte Flughafen Tempelhof" ...

Weltkulturerbe statt Megapuff
newsmax Medien Informationsdienst (Pressemitteilung) Volker Perplies vom Aktionsbündnis: "Wir haben unser bereits im laufenden Volksbegehren verfolgtes Konzept einer "UNESCO Welterbestätte Flughafen Tempelhof" ...

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de wirbt für eigenen Vorschlag beim ...Dailynet (Pressemitteilung) - Perplies vom Aktionsbündnis: "Wir haben unser bereits im laufenden Volksbegehren verfolgtes Konzept einer "UNESCO Welterbestätte Flughafen Tempelhof" ...

Radiospots für Volksbegehren-Aktion am kommenden Sonnabend
Live-PR.com (Pressemitteilung) - Volker Perplies vom Aktionsbündnis: "Wir haben unser bereits im laufenden Volksbegehren verfolgtes Konzept einer "UNESCO Welterbestätte Flughafen Tempelhof" ...

Rummel, Rotlicht, Klein-Venedig Tagesspiegel - Das Aktionsbündnis schlägt vor, den Flughafen Tempelhof als Denkmal von weltgeschichtlichem Rand, zum Weltkulturerbe erheben zu lassen. ...

"Berlin braucht keine Reeperbahn" WELT ONLINE - ... sagte, dass die Idee planerisch legitim sei, die Vorstellung aber, die Idee eines Rotlichtmilieus auf dem Gelände des Flughafen Tempelhof umzusetzen, ...

"Berlin braucht keine Reeperbahn"
Berliner Morgenpost - vor 11 Stunden gefunden... sagte, dass die Idee planerisch legitim sei, die Vorstellung aber, die Idee eines Rotlichtmilieus auf dem Gelände des Flughafen Tempelhof umzusetzen, ...

Rummel, Rotlicht, RosinenbomberTagesspiegel - ... klar: „Wir waren dagegen, dass der Flughafen überhaupt geschlossen wurde. Ich hatte meinen allerersten Flug 1964 im Propellerflugzeug von Tempelhof. ...

Ex-Flughafen Wird Tempelhof ein Riesen-Puff?Express.de - vor 23 Stunden gefundenEin Ideenwettbewerb für das riesige Gebäude des einstigen Traditionsflughafens Berlin-Tempelhof hat 61 Projektvorschläge hervorgebracht. ...

Montag, 19. Januar 2009

19.01.- 20.01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Vorschlag: Tempelhof als Rotlichtviertel - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen Tagesspiegel - Berlin - Wohninseln mit viel Grün, eine Filmstadt und ein Vergnügungsviertel: Die erste Ideensammlung zur Nachnutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof ist komplett.

Berlin-Brandenburg: Flughafen Tempelhof soll Groß-Puff werden ... Berliner Umschau - vor 56 Minuten gefundenVon Cecilia Frank Die Nachnutzung des geschlossenen Flughafens Tempelhof bleibt weiter offen. Nun hat sich in einem, wie es der Senat formulierte, ...

61 Vorschläge für die Zukunft von Tempelhof WELT ONLINE - vor 2 Stunden gefundenDa die Übernahme der Bundesanteile am Flughafen durch das Land Berlin noch nicht geklärt ist, könne man allerdings noch kein verbindliches Vergabeverfahren ...

Wowereit zurück auf dem Flughafen Berliner Morgenpost - vor 6 Stunden gefundenNach wie vor seien viele Emotionen mit dem Flughafen Tempelhof verbunden, sagte Wowereit. Aber es sei "bösartig", wenn einige immer wieder penetrant ...

Vorschlag: Rotlichtquartier am Airport Tempelhof Berliner Morgenpost - vor 6 Stunden gefundenDa die Übernahme der Bundesanteile am Flughafen durch das Land Berlin noch nicht geklärt ist, könne man allerdings noch kein verbindliches Vergabeverfahren ...

Lufttransportkommando-Gebäude: "Bau darf nicht verhökert werden" Münsterländische Volkszeitung - vor 8 Stunden gefunden... jenem NS-Architekten, der auch für das Reichsluftfahrtministerium sowie den protzig-wuchtigen Flughafen Tempelhof in Berlin verantwortlich zeichnete ...

Lufttransportkommando-Gebäude: "Bau darf nicht verhökert werden" Borkener Zeitung - vor 8 Stunden gefunden... jenem NS-Architekten, der auch für das Reichsluftfahrtministerium sowie den protzig-wuchtigen Flughafen Tempelhof in Berlin verantwortlich zeichnete ...

Tempelhof soll Riesen-Puff werden Bild.de - vor 8 Stunden gefundenVon KATJA COLMENARES Was wird aus dem im Oktober vergangenen Jahres geschlossenen Flughafen der Herzen? Doch nicht etwa ein Riesen-Puff. ...

Da war der Falsche vor Ort... Airport-Killer Wowi feiert Tempelhof Bild.de - vor 8 Stunden gefundenOktober gab er dem Flughafen Tempelhof den Todesstoß. Gestern, 82 Tage später, stand Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (55, SPD) wieder in ...

Wowereit zurück auf dem Flughafen Tempelhof Berliner Morgenpost - vor 8 Stunden gefundenNach wie vor seien viele Emotionen mit dem Flughafen Tempelhof verbunden, sagte Wowereit. Aber es sei „bösartig“, wenn einige immer wieder penetrant ...

15.01.- 17.01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Volksbegehren richten sich immer gegen die Regierung Berliner Morgenpost - 17. Jan. 2009Zu erleben war dies beim Flughafen Tempelhof, als die Initiatoren mit Hilfe der Wirtschaftsverbände, der CDU, der FDP und anderer vernünftiger Menschen für ...

Auf den Punkt Tagesspiegel - 16. Jan. 2009Und wie bei der Frage, ob der Flughafen Tempelhof weiter betrieben werden soll oder nicht, wird dabei der Osten der Stadt entscheiden: mit Nichtachtung. ...

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de sagt Rüttel-Demo am Flughafen ...o penPR.de (Pressemitteilung) - 16. Jan. 2009Da der Rechtsstreit um den Flughafen Tempelhof weiterhin nicht abgeschlossen ist, besteht glücklicherweise die Möglichkeit, diesen Fehler zu korrigieren. ...

Flughafen Tegel: tonnenweise Blindgänger und scharfe Munition. Dailynet (Pressemitteilung) - 16. Jan. 2009Da der Rechtsstreit um den Flughafen Tempelhof weiterhin nicht abgeschlossen ist, besteht glücklicherweise die Möglichkeit, diesen Fehler zu korrigieren. ...

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de sagt Rüttel-Demo am Flughafen ... Live-PR.com (Pressemitteilung) - 16. Jan. 2009Da der Rechtsstreit um den Flughafen Tempelhof weiterhin nicht abgeschlossen ist, besteht glücklicherweise die Möglichkeit, diesen Fehler zu korrigieren. ...

Flughafen Tegel: tonnenweise Blindgänger und scharfe Munition. newsmax Medien Informationsdienst (Pressemitteilung) - 16. Jan. 2009Da der Rechtsstreit um den Flughafen Tempelhof weiterhin nicht abgeschlossen ist, besteht glücklicherweise die Möglichkeit, diesen Fehler zu korrigieren. ...

Dienstag, 13. Januar 2009

13.01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

FDP: Senat hat Berliner bei Tempelhof-Kosten getäuscht
WELT ONLINE - ... gegründete "Bündnis für ein flugfreies Tempelhof", das unter anderem mit dem Slogan "Ick zahl doch nicht für'n Vip-Flughafen" für die Schließung warb. ...
FDP: Senat hat Berliner bei den Kosten für Tempelhof getäuscht
Berliner Morgenpost - ... gegründete "Bündnis für ein flugfreies Tempelhof", das unter anderem mit dem Slogan "Ick zahl doch nicht für'n Vip-Flughafen" für die Schließung warb. ...
Flughafen-Schliessung Tempelhof – FDP wirft dem Senat Täuschung vor
Bild.de - Lindner: „Bis 2011, also bis zur Eröffnung von BBI in Schönefeld, hätte Tempelhof ohne rechtliche Probleme offen bleiben können. ...
"Es droht ein Bruch mitten durch Berlin"
www.taz.de/berlin - ... sind: Der Flughafen mit den zu erwartenden Steuereinnahmen liegt in Brandenburg, speist seinen Bedarf nach der Schließung von Tegel und Tempelhof aber ...
Tempelhofkosten empören Liberale
www.taz.de/berlin - Die Berliner Liberalen drohen dem Senat mit einem Untersuchungsausschuss zum geschlossenen Flughafen Tempelhof. Anlass seien die gegenüber früheren Angaben ...

12.01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

abgeordnetenwatch.de - Flughafen Tempelhof) nun völlig "in Deckung" gegangen? Noch es THF nicht entwidmet und das gilt es auch zu verhindern. Ich will hier gar nicht auf die ...
Liberale werfen Senat Täuschung zu Tempelhof-Kostendefizit vor
Berliner Kurier - Die Berliner Liberalen drohen dem Senat mit einem Untersuchungsausschuss zum geschlossenen Flughafen Tempelhof. Anlass seien die gegenüber früheren Angaben ...
Lindner droht mit Untersuchungsausschuss
Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - Die Berliner Liberalen drohen dem Senat mit einem Untersuchungsausschuss zum geschlossenen Flughafen Tempelhof. Anlass seien die gegenüber früheren Angaben ...
Liberale werfen Senat Täuschung zu Tempelhof-Kostendefizit vor
Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - Berlin (ddp-bln) Die Berliner Liberalen drohen dem Senat mit einem Untersuchungsausschuss zum geschlossenen Flughafen Tempelhof. Berlin (ddp-bln). ...
Berliner Flughäfen legen 2008 zu
DMM - vor 6 Stunden gefunden... Jahr bereits 6,6 Millionen (+ 4,8 Prozent). Über den am 31. Oktober 2008 geschlossenen Flughafen Tempelhof flogen 280.000 Passagiere. www.berlin-airport.de.

Berlin-Brandenburg: Doch Explosionsgefahr in Tegel
Berliner Umschau - Von Heiko Wenzel Auf dem Berliner Flughafen Tegel besteht offenbar doch Gefahr durch im Boden befindliche Altmunition. Das räumte nun die Senatsverwaltung ...
Munition unter Flughafen Tegel ist doch gefährlich
Berliner Morgenpost - Unter dem Flughafen Tegel liegen 1909 Stück Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Kommt ein Flugzeug von der Rollbahn ab, könnte es die Detonation auslösen ...
Senat bestätigt indirekt Gefahr durch Alt-Munition
WELT ONLINE -Januar 2009, 01:32 Uhr Berlin - Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat - wenn auch indirekt - bestätigt, dass auf dem Flughafen Tegel von im Boden ...
Tegel: Blindgänger doch gefährlich
Berliner Morgenpost - Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat - wenn auch indirekt - bestätigt, dass auf dem Flughafen Tegel von im Boden lagernder Munition Gefahr für den ...

Sonntag, 11. Januar 2009

Tagesspiegel 10.01.2009: Flughafen Tempelhof - Rock am Rollfeld

Rock am Rollfeld - Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen
Tagesspiegel - Berlin - Wenn der Frost weg ist, kommen die ersten Bauarbeiter auf den Flughafen Tempelhof. Um das Rollfeld vor dem Terminal, auf dem früher... mehr

Donnerstag, 8. Januar 2009

09.01.2009: Das Thema Tempelhof im Pressespiegel

Berlin-Brandenburg: Tempelhof-Schließung kommt Senat noch teurer ... Berliner Umschau - Dem widerspricht die Verwaltungsgesellschaft BIM, die Tempelhof gegenwärtig betreibt. Sie hält den Flughafen weiterhin für eine Sonderfläche. ... mehr

BSR verlangt eine Million Euro mehr WELT ONLINE - Dazu gehört auch der ehemalige Flughafen Tempelhof, dessen Gebäude über eine Fläche von insgesamt rund 300 000 Quadratmeter verfügt. ... mehr

Neue Verwaltung für die Berliner Kulturhäuser Berliner Morgenpost - Dazu gehört auch der ehemalige Flughafen Tempelhof, dessen Gebäude über eine Fläche von insgesamt rund 300 000 Quadratmeter verfügt. ... mehr

Tempelhof: Unterhaltskosten steigen weiter Berliner Morgenpost - Die Berliner Stadtreinigung (BSR) verlangt nach der Entwidmung des Flughafens Tempelhof fast eine Million Euro mehr für die Straßenreinigung rund um das ... mehr

Angst vor Dieben, Chaoten, Souvenirjägern Tempelhof wird eingezäunt Bild.de - Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) will den wichtigsten Gelände-Teil auf dem Flughafen Tempelhof abriegeln! „Es hat in den letzten Wochen immer ... mehr

Tagesspiegel 09.01.2009: Tempelhof wird immer teurer

Tempelhof wird immer teurer Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen
Tagesspiegel - Berlin - Zuschüsse benötigt: Der Ex-Flughafen Tempelhof macht mehr Verlust als früher. Der landeseigene Immobiliendienstleister rechnet auf lange Sicht mit einem ... mehr

Tagesspiegel 09.01.2009: Teures Tempelhof

Teures Tempelhof Artikel mit der Möglichkeit einen Kommentar hinzuzufügen
Tagesspiegel - Berlin - Der ehemalige Flughafen Tempelhof wird auf lange Sicht ein Zuschussgeschäft für das Land Berlin bleiben. Das sagte der Geschäftsführer ... mehr

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Bombenstimmung im Januar auf dem Flughafen Tegel

Bombenstimmung im Januar auf dem Flughafen Tegel

Aktionsbündnis rüttelt den rot/roten Senat mit einer Demonstration wach

Unter dem Flughafen Tegel liegen tonnenweise Blindgänger und scharfe Munition. Das Gutachten dazu liegt seit mehr als 3 Jahren vor und spricht von einer "Objektiven Gefahrensituation". Bürgermeister und Flughafen-Aufsichtsratchef Wowereit und die ihm ergebenen Mitarbeiter kommen dagegen in vorweihnachtlicher Eingebung zum "Wissen, dass keine Gefahr besteht".
Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de, Träger des laufenden Volksentscheides zum Erhalt des Flughafens Tempelhof, wird diese Aussage beim Wort nehmen.

Andreas Donati vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: “Unmittelbar vor der Landebahn werden wir diese Aussage auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen und mit schwerem Baugerät, mit Rüttlern und Stampfern den Boden zum Wackeln bringen. Die entsprechende "Demonstration" wurde für Anfang Januar bei der Ordnungsbehörde angemeldet.“

„Selbstverständlich werden wir rechtzeitig die Deutsche Flugsicherung, die betroffenen Fluggesellschaften, und natürlich auch die Passagiere an diesem Tag informieren“, so Donati weiter.

Michael Paul, ebenfalls Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de ergänzt: „Da es aus der Senatsverwaltung und von der Flughafengesellschaft übereinstimmend heißt, dass keine Gefahr besteht, gehen wir jedoch davon aus, dass nichts passieren kann. Sollte es bei den beteiligten Stellen doch noch Sicherheitsbedenken geben, werden wir die Aktion selbstverständlich abbrechen“

Seit der Nutzung als Flughafen während der Luftbrücke 1948 wurde in Tegel nie eine vollständige Kampfmittelberäumung durchgeführt. Insbesondere wurden große Bereiche, die nahe an den Runways und Taxiways liegen, komplett ausgespart.

Dabei ist die Gefahr offensichtlich: Je länger alte Munition im Boden lagert, desto brisanter wird sie. In Tegel wurden alleine beim Bau des neuen Terminals C, 1,5 Tonnen Munition gefunden, sowie in einigen Bereichen die aus Oranienburg bekannten Bomben mit chemischem Langzeitzünder, die bauartbedingt jederzeit explodieren können.

Michael Paul empört: „Gibt es denn überhaupt einen Unterschied zwischen jemanden der Bomben legt und jemanden der wissentlich, jahrelang Bomben in einem Flughafen, in einem Sicherheitsbereich, einfach liegen läßt?“

Tegel wurde seit 1828 von der Preußischen Artillerie als Schießplatz benutzt. Direkt neben der Chemisch-Technischen Reichsanstalt gelegen wurde dort geforscht, das Gelände verfügte über zahlreiche Munitionsbunker.
Seit den 1930er Jahren führte der "Verein für Raumschiffahrt" mit den Raketenpionieren Rudolf Nebel und Hermann Oberth seine ersten Versuche mit Flüssigkeitsraketen auf dem Gelände durch. Auch Wernher von Braun arbeitete dort, bevor er weiter nach Kummersdorf und Peenemünde zog. Im Krieg wurde das Gelände mehrfach bombardiert, bevor es während der Luftbrücke in nur drei Monaten zum Flughafen umfunktioniert wurde.

Die Gefahr durch Blindgänger ist keineswegs abstrakt: Am 28. September 2000 explodierte auf dem Siegerland Flughafen direkt nach der Landung eines Flugzeuges eine 500 kg Bombe direkt unter der Start- und Landebahn. Der Flughafen mußte damals zunächst für 3 Wochen geschlossen werden. Wäre die Bombe direkt unter dem Flugzeug explodiert, so hätte es wohl eine Katastrophe gegeben.

Ein typisches Mittelstreckenflugzeug ist mit rund 100 Passagieren besetzt. Aufgrund des Kerosins führt eine Explosion unterhalb des Flugzeugs unweigerlich zu einem Flammeninferno. Auch gegenüber den Mitarbeitern der Flughafenfeuerwehr und der Rettungsdienste ist die Situation äußerst brisant. Sollte es in Tegel zu einem Unglück kommen, könnten die Helfer nicht zwischen sicheren und unsicheren Bereichen unterscheiden. Ein Tankfahrzeug der Feuerwehr wiegt rund 50 Tonnen und birgt ein hohes Risiko, Blindgänger auszulösen.

Das Aktionsbündnis kritisiert vor allem den Umgang des Senats und der Flughafengesellschaft mit der Situation: Wenn die Gefahr seit 3 Jahren bekannt ist, dann muß sie mindestens genauer untersucht und schnellstmöglich beseitigt werden.

Volker Perplies, Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Es ist ein Unding, dass Klaus Wowereit als Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft hier auch noch der Vertuschung von Risiken in der Behörde Vorschub leistet“. „Jedes "nomale" Unternehmen wäre bei diesem Risiko sofort geschlossen worden. Ein derartiges Verhalten kann man eigentlich nur mit der bewußten Beeinflussung des Tempelhof-Volksentscheides oder massiver Interessenverfilzung erklären“, so Perplies weiter.

Nicht ohne Grund ist in dem laufenden "Volksbegehren für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik" auch in §6 das Verbot von Aufsichtsratsmandaten für die Senatsmitglieder enthalten.

Für den Senat bietet sich immerhin die Möglichkeit, elegant aus der selbstverschuldeten Tempelhof Misere herauszukommen: Während der Beräumungsarbeiten kann der Verkehr in Teilen nach Tempelhof verlagert werden. Glücklicherweise ist der Entwidmungsbescheid aufgrund der weiterhin anhängigen Klagen noch immer nicht rechtskräftig.

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de
Träger des "Volksbegehrens für das Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik"
und des Bürgerbegehrens "Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - als Weltkulturerbe schützen"
Informationen unter "www.volksentscheid-berlin.de", "www.tempelhof-weltkulturerbe.de" und "www.pro-tempelhof.de"